Zitat
- Brandschutz-Korrekturen
Was machst du bei dir konkret speziell mit Brandschutz?
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!
Zitat
- Brandschutz-Korrekturen
Was machst du bei dir konkret speziell mit Brandschutz?
Hallo zusammen,
wir freuen uns, euch mit WellBlue einen neuen Kooperationspartner von Abenteuer Altbau vorstellen zu dürfen!
WellBlue beschäftigt sich mit moderner Wasseraufbereitung und bietet unter anderem Enthärtungsanlagen und Osmoseanlagen für private Haushalte an.
Enthärtungsanlagen reduzieren die Wasserhärte und damit Kalkablagerungen in Rohrleitungen, Armaturen und Haushaltsgeräten. Besonders in Regionen mit hartem Wasser kann sich das positiv auf die Haustechnik und den Reinigungsaufwand auswirken.
Osmoseanlagen nutzen eine besonders feine Membran, um zahlreiche gelöste Stoffe aus dem Trinkwasser zu entfernen. Dadurch entsteht mineralarmes, aufbereitetes Wasser.
Gerade bei der Altbausanierung, wenn ohnehin Wasserleitungen und Haustechnik erneuert werden, kann es sinnvoll sein, sich mit dem Thema Wasseraufbereitung zu beschäftigen.
Wir freuen uns, dass WellBlue künftig Teil unserer Community ist und hoffen auf einen interessanten fachlichen Austausch rund um Wasserqualität, Installation und moderne Haustechnik.
Mehr über unseren neuen Partner erfahrt ihr hier:
Habt ihr selbst eine Enthärtungs- oder Osmoseanlage im Einsatz? Dann teilt gerne eure Erfahrungen mit der Community!
Hinweis: Dieser Beitrag stellt eine bezahlte bzw. werbliche Kooperation vor.

Ich starte mal ein Dauerthema. Mal schauen was wir Jahre später davon noch in Erinnerung haben 🤣.
Aktuell bin ich dabei, die Garage vorzubereiten für eine Wallbox..sprich ich möchte neu verputzen und Aufputz-Leitungen verlegen.
Dann soll noch irgendwann der linke Stall in ein Hühnerstall verwandelt werden und irgendwann kommt Endgegner Garten dran.
Wie ist es bei euch aktuell ?
Dominic hat einen neuen Artikel veröffentlicht:
Artikel
Alte Holzklappläden restaurieren: Abschleifen, abbeizen oder überstreichen?
Alte Holzklappläden gehören zu den Bauteilen, die den Charakter eines Altbaus besonders stark prägen. Abblätternde Farbe, verwitterte Oberflächen oder kleinere Holzschäden bedeuten jedoch nicht automatisch, dass die Läden ersetzt werden müssen. Häufig lassen sie sich mit überschaubarem Aufwand erhalten.
Entscheidend ist, den vorhandenen Anstrich und das Holz vor Beginn der Arbeiten gründlich zu untersuchen. In diesem Ratgeber erfährst Du, wann Anschleifen ausreicht, wann alte Farbschichten abgebeizt werden sollten und wie morsche Stellen fachgerecht repariert werden.
Dominic
ZitatAlte Holzklappläden gehören zu den Bauteilen, die den Charakter eines Altbaus besonders stark prägen. Abblätternde Farbe, verwitterte Oberflächen oder kleinere Holzschäden bedeuten jedoch nicht automatisch, dass die Läden ersetzt werden müssen. Häufig lassen sie sich mit überschaubarem Aufwand erhalten.
Entscheidend ist, den vorhandenen Anstrich und das Holz vor Beginn der Arbeiten gründlich zu untersuchen. In diesem Ratgeber erfährst Du, wann Anschleifen ausreicht, wann alte Farbschichten abgebeizt werden sollten und wie morsche Stellen fachgerecht repariert werden.
Ein einzelnes Foto reicht meist nicht aus, um einen Riss zuverlässig einzuschätzen. Entscheidend ist, ob und wie sich der Riss verändert. Mit einer systematischen Dokumentation lassen sich Entwicklungen erkennen und wichtige Informationen für einen Sachverständigen sammeln.
Risse im Mauerwerk kommen bei Altbauten häufig vor. Manche sind seit Jahrzehnten unverändert, andere entstehen durch Bewegungen im Baugrund, Umbauten, Feuchtigkeit, Temperaturunterschiede oder Veränderungen an der Gebäudekonstruktion.
Allein anhand der Rissbreite lässt sich jedoch nicht sicher beurteilen, ob ein Riss harmlos oder statisch relevant ist. Ebenso wichtig sind sein Verlauf, seine Lage, die betroffenen Bauteile und die Frage, ob er sich verändert.
Wer einen Riss entdeckt, sollte ihn deshalb nicht sofort verspachteln oder überstreichen. Eine saubere Dokumentation kann dabei helfen, Veränderungen sichtbar zu machen und einem Statiker oder Bausachverständigen eine bessere Grundlage für die Untersuchung zu geben.
Jeder Riss sollte eine eindeutige Bezeichnung erhalten, beispielsweise R1, R2 oder R3. Bei mehreren Räumen oder Gebäudeseiten kann zusätzlich der Ort angegeben werden:
Zusätzlich sollten folgende Angaben dokumentiert werden:
Gerade bei Außenrissen sind Temperatur und Witterung wichtig. Bauteile können sich abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit geringfügig bewegen. Messungen sollten deshalb möglichst immer unter vergleichbaren Bedingungen stattfinden.
Für eine einfache Rissdokumentation reichen zunächst wenige Hilfsmittel:
Mit einem normalen Lineal lässt sich die Rissbreite nur sehr ungenau bestimmen. Ein Rissbreitenmaßstab besitzt Vergleichslinien mit unterschiedlichen Breiten. Diese werden direkt neben den Riss gehalten und optisch mit ihm verglichen.
Für feinere Messungen kann eine Messlupe verwendet werden.
Zuerst sollte die gesamte Wand fotografiert werden. Auf diesem Übersichtsbild muss erkennbar sein, wo sich der Riss befindet.
Anschließend wird der Rissverlauf in einer einfachen Skizze, einem Grundriss oder einer Wandansicht eingezeichnet. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Risse vorhanden sind.
Dokumentiert werden sollte außerdem, ob der Riss:
verläuft.
Die Rissbreite kann entlang eines Risses unterschiedlich sein. Deshalb reicht es nicht, nur an einer beliebigen Stelle zu messen.
Sinnvoll sind mindestens folgende Messpunkte:
Die Messpunkte werden mit kleinen Markierungen versehen und beispielsweise als R1-M1, R1-M2 und R1-M3 bezeichnet. So wird bei jeder Kontrolle tatsächlich dieselbe Stelle gemessen.
Bei historischen oder empfindlichen Oberflächen sollte vorher geprüft werden, ob Markierungen oder Klebestreifen Schäden verursachen könnten.
Das Risslineal wird möglichst nah und parallel zur Wandoberfläche an den Riss gehalten. Anschließend wird die Vergleichslinie gesucht, deren Breite dem Riss am ehesten entspricht.
Die Messung erfolgt quer zum Rissverlauf. Bei einem diagonalen Riss darf also nicht einfach waagerecht gemessen werden.
Das Ergebnis wird in Millimetern notiert, beispielsweise:
R1-M2: 0,4 mm am 28.07.2026
Dabei sollte berücksichtigt werden, dass es sich um eine Messung an der Oberfläche handelt. Sie sagt noch nichts darüber aus, wie tief der Riss reicht oder ob nur der Putz oder auch das eigentliche Mauerwerk betroffen ist.
Zu jeder Kontrolle gehören mindestens zwei Aufnahmen:
Der Maßstab sollte möglichst direkt auf der Wandebene liegen. Wird er weiter vor die Wand gehalten, kann die Perspektive das Ergebnis verfälschen.
Die Fotos sollten möglichst immer:
aufgenommen werden.
Ein kleiner Aufkleber oder eine beschriftete Karte mit Rissnummer und Datum erleichtert später die Zuordnung.
Ein Rissmonitor [Anzeige] besteht meistens aus zwei transparenten, gegeneinander verschiebbaren Platten. Er wird so über dem Riss befestigt, dass jeweils eine Hälfte auf einer Rissseite sitzt.
Bewegen sich die Rissflanken gegeneinander, lässt sich diese Veränderung über eine aufgedruckte Skala ablesen. Je nach Ausführung können horizontale und vertikale Bewegungen dokumentiert werden.
Damit der Rissmonitor verwertbare Ergebnisse liefert, muss er:
Befindet sich unter dem Putz ein Riss im eigentlichen Mauerwerk, muss geprüft werden, ob die Messung nur die Bewegung der Putzschicht oder tatsächlich die Bewegung des Bauteils erfasst. Die fachgerechte Positionierung sollte bei verdächtigen oder größeren Rissen mit einem Sachverständigen abgestimmt werden.
Eine Gipsmarke wird quer über den Riss aufgetragen. Öffnet sich der Riss weiter, kann die Marke brechen.
Diese Methode ist einfach und günstig, hat aber deutliche Grenzen. Eine Gipsmarke zeigt im besten Fall, dass eine Bewegung stattgefunden hat. Wie groß die Bewegung war und in welche Richtung sich die Rissseiten verschoben haben, lässt sich damit kaum bestimmen.
Außerdem kann sich eine Gipsmarke vom Untergrund lösen oder aufgrund ihrer eigenen Eigenschaften reißen. Sie ersetzt daher weder einen Rissmonitor noch eine fachliche Untersuchung.
Die notwendigen Messabstände hängen davon ab, wie auffällig der Riss ist und welche Ursache vermutet wird.
Für eine private erste Dokumentation können anfangs kürzere Abstände sinnvoll sein. Bleibt der Riss unverändert, können die Zeiträume später verlängert werden. Wichtig ist weniger ein bestimmter starrer Abstand als eine konsequente und vergleichbare Messung.
Zusätzliche Kontrollen sind sinnvoll:
Bei einem möglicherweise statisch relevanten Riss sollte der Messzeitraum und die Häufigkeit der Kontrollen von einem Statiker oder entsprechend qualifizierten Sachverständigen festgelegt werden.
Angabe | Eintrag |
| Rissnummer | R1 |
| Gebäude/Raum | |
| Bauteil | |
| Innen oder außen | |
| Wandaufbau | |
| Rissverlauf | |
| Gesamtlänge | |
| Messpunkt | |
| Rissbreite | |
| sichtbarer Versatz | |
| Datum und Uhrzeit | |
| Temperatur | |
| Wetterbedingungen | |
| Auffällige Veränderungen | |
| Bauarbeiten in der Umgebung | |
| Foto-Dateiname |
Für jeden Messtermin wird eine neue Zeile beziehungsweise ein neuer Eintrag angelegt. Alte Werte und Fotos sollten nicht überschrieben werden.
Eine private Rissmessung kann Veränderungen dokumentieren, aber weder die Ursache noch die Standsicherheit eines Gebäudes beurteilen.
Eine zeitnahe fachliche Untersuchung ist besonders wichtig, wenn:
Bei deutlich sichtbaren Verformungen oder Zweifeln an der Standsicherheit sollte der betroffene Bereich nicht weiter genutzt werden, bis die Situation fachlich geprüft wurde.
Geeignete Ansprechpartner können je nach Schadensbild ein Tragwerksplaner beziehungsweise Statiker, ein Bauingenieur mit Erfahrung im Bestand oder ein qualifizierter Bausachverständiger sein.
Auch eine sehr sorgfältige Dokumentation kann nicht sicher feststellen:
Die Messwerte sind deshalb in erster Linie eine Ergänzung zur Bauwerksdiagnostik. Ein Riss sollte erst dauerhaft verschlossen werden, wenn seine Ursache ausreichend geklärt ist.
💬 Erfahrungen und Einschätzungen aus der Community
Habt Ihr Risse in Eurem Altbau über einen längeren Zeitraum beobachtet?
Interessant wären vor allem folgende Angaben:
Gerne könnt Ihr Eure Messprotokolle und Fotos anonymisiert im Thema einstellen. Achtet bei Nahaufnahmen darauf, einen Maßstab direkt neben dem Riss zu platzieren.
Quellen und weiterführende Informationen
Das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau beschreibt unter anderem Risskartierung, Rissbreitenmessung, Gipsmarken und Rissmonitore als Bestandteile der Bauwerksdiagnostik:
https://www.irbnet.de/daten/rswb/13079022783.pdf
Hinweise zur fotografischen Erfassung und zur Tatsache, dass Rissbreiten innerhalb desselben Risses unterschiedlich ausfallen können, liefert eine Veröffentlichung der Technischen Universität Dresden:
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, Gebäudefassaden regelmäßig auf Risse, Feuchtigkeit und Putzschäden zu kontrollieren. Bei deutlich sichtbaren Rissen oder Verformungen sollte die Standsicherheit fachlich überprüft werden:
Das glaub ich dir …nicht gut für das Familien/Freunde-Verhältnis.
Hallo zusammen,
in unserer Facebook-Community kam neulich eine Frage auf, die wahrscheinlich viele von uns beim Sanieren schon einmal hatten (oder noch haben werden). Da die Lösung extrem hilfreich war, haben wir das Ganze hier für das Forum als Ratgeber aufbereitet.
Eine Userin hat beim Grundieren der Wände versehentlich Silikat-Tiefengrund auf ihre neuen, dunklen Fliesen getropft. Das Problem: Silikat-Produkte verkieseln, sie gehen also eine chemische Verbindung mit mineralischen Oberflächen ein. Normales Wischen hilft hier nicht mehr.
Die Frage aus der Community:
Zitat“Gesucht wird eine Lösung für Tiefengrund-Flecken auf neuen Fliesen. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht, worauf sollte man achten und welche Fehler sollte man vermeiden?”
Im Altbau nutzen wir oft Silikat-Tiefengrund, um sandende Putze oder alte Ziegelwände zu festigen. Das ist technisch super, aber auf Fliesen oder Naturstein eine Katastrophe. Wenn der Tiefengrund dort erst einmal ausgehärtet ist, bekommt man ihn mit normalen Reinigern kaum noch weg. Besonders bei historischen Böden ist Vorsicht geboten, damit man die Oberfläche nicht zerstört.
Hier ist die Liste der Versuche, damit Ihr nicht die gleichen Fehler machen müsst:
Hat nicht funktioniert:
Hat bedingt geholfen (ca. 60-80%):
Die Rettung war schließlich ein spezieller Tiefengrund-Entferner für Silikat (z.B. von Hatoch).
Wichtiger Hinweis
Bei Themen wie Chemie auf Stein oder historischen Baustoffen gilt immer: Erst an einer unauffälligen Stelle testen! Wenn Du Dir unsicher bist, frag lieber einen Steinmetz oder einen Fachbetrieb für
Meine Empfehlung: Wenn die Flecken schon trocken sind, spart Euch das Experimentieren mit Deo oder Verdünnung und nehmt direkt den speziellen Entferner. Das schont die Nerven und die Fliesen.
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine andere Geheimwaffe gegen Tiefengrund-Flecken? Schreibt es uns hier in die Kommentare!
Hast Du alte Holzfenster aus den 50er Jahren, bei denen der Lack abblättert? In diesem Ratgeber erfährst Du, wie Du Deine Fenster fachgerecht sanierst, ob Du schleifen oder ablaugen solltest und wie Du den alten Kitt sicher entfernst.
Hinweis:
Die folgende Frage stammt aus unserer Community und wurde für das Forum inhaltlich aufbereitet.
Ein Mitglied unserer Community steht vor einer klassischen Altbau-Herausforderung: Das Haus ist aus den 50ern, die Fenster ebenfalls. Der Lack blättert ab und nun stellt sich die Frage nach dem richtigen Vorgehen.
Gesucht wird eine Lösung für die Sanierung von 50er-Jahre-Holzfenstern. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht, worauf sollte man achten und welche Fehler sollte man vermeiden? Besonders die Frage nach dem Abschleifen vs. Ablaugen und die sichere Entfernung des alten Kitts steht im Fokus.
Bei Fenstern aus den 50er Jahren haben wir es oft mit einer sehr soliden Grundsubstanz zu tun, die jedoch über Jahrzehnte hinweg mit verschiedenen Lackschichten „versiegelt“ wurde. Das Problem: Wenn Feuchtigkeit unter diese Schichten kriecht, kann das Holz nicht mehr atmen und beginnt zu faulen. Zudem ist der alte Fensterkitt nach 70 Jahren oft steinhart und spröde. Im Altbau ist der Erhalt dieser Fenster meist sinnvoller als ein Austausch gegen billige Kunststofffenster, da sie zum Charakter des Hauses passen und bei richtiger Pflege fast ewig halten können.
Für den Altbau-Profi gibt es hier eine klare Hierarchie. Abschleifen ist der Standard, aber bei vielen Schichten mühsam. Ablaugen (chemisch) wird im Altbau kritisch gesehen, da Chemie tief ins Holz eindringen und später den neuen Farbaufbau stören kann.
Das ist die größte Sorge vieler DIYler. Wenn der Kitt steinhart ist, hilft rohe Gewalt nur dabei, die Scheibe zu zerstören.
Profi-Tipp:
Den Kitt vorsichtig mit dem Heißluftföhn (oder Infrarotstrahler) erwärmen. Sobald das enthaltene Leinöl weich wird, lässt sich der Kitt mit einem alten Stechbeitel oder Kittmesser herausschälen.
Hier scheiden sich die Geister, aber die Community-Tendenz geht klar zur Leinölfarbe.
| Anforderung | Empfehlung |
|---|---|
| Einfache Lösung für Anfänger | Anschleifen und mit hochwertigem Ventilack streichen. |
| Robuste Lösung für langfristige Nutzung | Komplette Farbentfernung und Aufbau mit Leinölfarbe. |
| Günstige Variante | Mechanisches Abschleifen und Ausbessern einzelner Stellen. |
| Bessere Lösung für schwierige Altbau-Situationen | Einsatz eines Infrarot-Entlackers (Speedheater). |
| Wann ein Fachbetrieb sinnvoll ist | Bei fortgeschrittener Fäulnis im Holz oder Denkmalschutzauflagen. |
Wichtiger Hinweis zu Sicherheit und Schadstoffen:
Bei Fenstern aus den 50ern und älter können die alten Lackschichten Blei enthalten. Trage beim Schleifen unbedingt eine hochwertige FFP3-Maske und arbeite nach Möglichkeit mit Absaugung. Bei großflächigen Arbeiten oder Unsicherheit bezüglich der Schadstoffe sollte ein Fachbetrieb für Sanierung hinzugezogen werden.
Die Sanierung alter Holzfenster ist eine Fleißaufgabe, die sich aber lohnt. Du erhältst den Charme Deines Hauses und sparst langfristig Geld.
Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht oder stehst Du gerade vor genau diesem Problem?
Quellen & Referenzen:
Reine Leinölfarben: Instandsetzung alter Fenster
IG Bauernhaus: Sicherung und Erhalt historischer Fenster
Praxis-Tipps der Abenteuer Altbau Facebook-Community
Hallo zusammen,
ich möchte ein kleines altes Nebengebäude bzw. einen Geräteschuppen mit sichtbarem Fachwerk wieder etwas aufhübschen. Das Fachwerk soll einen neuen Anstrich bekommen und möglichst lange gegen Wind und Wetter geschützt sein.
Da es unzählige Produkte gibt, würde mich interessieren, welche Holzschutzfarbe Ihr aus eigener Erfahrung empfehlen könnt.
Welche Holzschutzfarbe verwendet Ihr?
Ich freue mich über Eure Empfehlungen, Erfahrungen und gerne auch Fotos von Eurem Fachwerk. Gerade Langzeiterfahrungen helfen bei der Entscheidung enorm.
Vielen Dank schon einmal für Eure Tipps!
Es gibt da mehrere Punkte:
Überall Lehmputz verwenden (evtl. mit Wandheizung)
<div style="margin:20px 0;padding:16px 18px;border-left:5px solid #e53935;background:#fff5f5;border-radius:6px;">
<strong style="display:block;color:#c62828;margin-bottom:8px;">⚠️ Achtung</strong>
Bei uns (Dreiseitenhof) liegen die monatlichen Nebenkosten aktuell bei rund 520 €.
Objektdaten:
Die monatlichen Kosten setzen sich wie folgt zusammen:
| ᐅ Gas | 175,00 € |
| ᐅ Strom | 58,00 € |
| ᐅ Wasser | 20,00 € |
| ᐅ Niederschlagswasser | 19,05 € |
| ᐅ Schmutzwasser | 14,70 € |
| ᐅ Müllgebühren | 13,76 € |
| ᐅ Grundsteuer | 44,50 € |
| ᐅ Schornsteinfeger | 7,00 € |
| ᐅ GEZ | 17,50 € |
| ᐅ Wohngebäudeversicherung | 85,26 € |
| ᐅ Telefon und Internet | 62,00 € |
| Summe | 516,77 € |
Bei einem Hauskauf stellen sich oft viele Fragen:
Welche monatlichen Nebenkosten sind realistisch? Wie viel Geld sollte regelmäßig für Instandhaltung zurückgelegt werden? Welche Versicherungen sind sinnvoll und mit welchen Kosten muss ungefähr gerechnet werden?
Außerdem stellt sich die Frage, ob eine Kalkulation mit sehr hohen monatlichen Gesamtausgaben – inklusive Finanzierung, Rücklagen und Nebenkosten – überhaupt realistisch sein kann.
Viele unterschätzen, dass sich die monatlichen Kosten nicht nur aus der Kreditrate zusammensetzen. Hinzu kommen zahlreiche laufende Ausgaben.
Kostenpunkt | Grobe Orientierung |
|---|---|
| Grundsteuer | ca. 20–80 € |
| Gebäudeversicherung | ca. 30–80 € |
| Wohngebäude + Elementarschäden (je nach Region) | unterschiedlich |
| Wasser und Abwasser | 40–100 € |
| Müllgebühren | 15–40 € |
| Schornsteinfeger | 10–30 € |
| Heizkosten | 100–400 € (je nach Heizsystem) |
| Strom | 80–180 € |
| Internet & Telefon | 30–60 € |
| Rücklage für Reparaturen | 150–500 € oder mehr |
Gerade bei älteren Häusern empfiehlt es sich, regelmäßig Geld für spätere Reparaturen zurückzulegen.
Als Faustregel werden häufig genannt:
Stehen bereits Dach, Fenster, Heizung oder Elektrik auf der Sanierungsliste, kann auch eine höhere Rücklage sinnvoll sein.
Viele Eigentümer haben mindestens:
Die Beiträge unterscheiden sich je nach Region, Gebäudezustand und Versicherung erheblich.
💬 Erfahrungen und Einschätzungen aus der Community
Wie hoch sind eure monatlichen Nebenkosten als Hausbesitzer?
Je mehr echte Erfahrungswerte zusammenkommen, desto besser hilft dieser Beitrag zukünftigen Hauskäufern.
Wer ein Haus oder Grundstück besitzt, kommt früher oder später auf die Idee, etwas zu erweitern oder neu zu bauen. Doch nicht für jedes Vorhaben ist automatisch eine Baugenehmigung erforderlich. Gleichzeitig kann es teuer werden, wenn ohne Prüfung gebaut wird und die Behörde später einschreitet.
Da sich die Vorschriften je nach Bundesland unterscheiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die jeweiligen Regelungen.
In vielen Bundesländern gibt es sogenannte verfahrensfreie Bauvorhaben. Diese dürfen unter bestimmten Voraussetzungen ohne klassische Baugenehmigung errichtet werden.
Dazu gehören häufig:
Wichtig:
Genehmigungsfrei bedeutet nicht automatisch, dass alles erlaubt ist. Abstandsflächen, Bebauungspläne, Denkmalschutz oder örtliche Satzungen müssen trotzdem eingehalten werden.
Viele Eigentümer verlassen sich auf Aussagen wie „Der Nachbar hat das auch gemacht“. Das kann später zu Problemen führen.
Typische Stolperfallen:
Abstandsflächen zum Nachbargrundstück
Auch genehmigungsfreie Bauwerke müssen häufig bestimmte Mindestabstände zur Grundstücksgrenze einhalten.
Bebauungsplan der Gemeinde
Der Bebauungsplan kann Vorgaben zu:
enthalten.
Denkmalschutz
Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in historischen Ortskernen können selbst kleinere Veränderungen genehmigungspflichtig sein.
Naturschutz und Baumschutz
In manchen Gemeinden sind zusätzliche Genehmigungen erforderlich, wenn geschützte Bäume betroffen sind oder sich das Grundstück in einem Schutzgebiet befindet.
Eine der häufigsten Fragen betrifft Gartenhäuser.
Die erlaubte Größe unterscheidet sich je nach Bundesland erheblich. Während in einigen Ländern Gartenhäuser mit bis zu 30 m³ umbautem Raum genehmigungsfrei sind, gelten andernorts deutlich höhere oder niedrigere Grenzen.
Deshalb sollte immer die aktuelle Landesbauordnung geprüft werden.
Auch hier gibt es keine bundesweit einheitliche Regelung.
Je nach Bundesland können kleine Carports genehmigungsfrei sein. Trotzdem gelten häufig Vorschriften zu:
Vor dem Bau empfiehlt sich daher immer eine kurze Anfrage beim örtlichen Bauamt.
Normale Terrassen sind häufig genehmigungsfrei.
Anders sieht es bei folgenden Vorhaben aus:
Hier kann eine Genehmigung erforderlich werden.
Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail kann später viel Ärger und hohe Kosten vermeiden.
Denn selbst wenn ein Bauwerk grundsätzlich genehmigungsfrei ist, können andere Vorschriften greifen.
Im schlimmsten Fall drohen:
Viele kleinere Bauvorhaben können unter bestimmten Voraussetzungen ohne Baugenehmigung umgesetzt werden. Die genauen Regelungen unterscheiden sich jedoch von Bundesland zu Bundesland und teilweise sogar von Gemeinde zu Gemeinde.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vor Baubeginn immer die örtlichen Vorschriften prüfen oder direkt beim zuständigen Bauamt nachfragen.
💬 Erfahrungen und Einschätzungen aus der Community
Habt Ihr bereits ein Gartenhaus, einen Carport, eine Terrasse oder einen anderen Anbau ohne Baugenehmigung errichtet?
Teilt Eure Erfahrungen und Tipps mit der Community!
Du bist gerade mitten in der Sanierung Deines Altbaus oder wohnst schon darin, und plötzlich entdeckst Du sie: Ameisen, die aus kleinen Rissen im Mauerwerk oder hinter den Fußleisten hervorkriechen. Ein typisches Problem, das viele Altbau-Besitzer kennen. In diesem Ratgeber erfährst Du, warum Ameisen im Altbau besonders hartnäckig sein können, welche Mittel wirklich helfen und wann Du besser einen Profi holen solltest.
Hinweis zur Community-Frage
Hinweis: Die folgende Frage stammt aus unserer Facebook-Community und wurde für das Forum inhaltlich aufbereitet, um das geballte Wissen unserer Mitglieder für alle zugänglich zu machen.
In unserer Gruppe wurde kürzlich ein Problem diskutiert, das viele von uns nur zu gut kennen: Ameisen, die sich im Mauerwerk eingenistet haben und sich von herkömmlichen Mitteln nicht vertreiben lassen.
Zitat"Hallo, hat jemand einen wirksamen Tipp, wie man die Ameisen erledigt bekommt? Hausmittel und Pulver von Neudorff waren bisher nicht wirksam."
Warum sind Ameisen gerade im Altbau so ein großes Thema? Die Antwort liegt oft in der historischen Bausubstanz. Alte Mauern, poröse Fugen, Hohlschichten im Mauerwerk, Dielenböden mit Hohlräumen darunter und oft unklare Untergründe bieten Ameisen ideale Nistplätze und unzählige versteckte Laufwege.
Besonders problematisch wird es, wenn Feuchtigkeit im Spiel ist. Viele Ameisenarten, wie die Holzameise, bevorzugen feuchtes, leicht morsches Holz oder feuchtes Mauerwerk. Ein Ameisenbefall kann also im schlimmsten Fall auch ein Indikator für einen unentdeckten Feuchtigkeitsschaden oder morsche Balken in Deinem Altbau sein.
Wenn Backpulver (Natron) und einfache Streupulver aus dem Baumarkt nicht mehr helfen, müssen schwerere Geschütze aufgefahren werden. Hier sind alle gängigen Methoden von natürlich bis professionell:
Fraßköder gelten unter Schädlingsbekämpfern als eine der effektivsten Methoden gegen Ameisen – und das aus gutem Grund. Das Prinzip ist clever: Die Ameisen werden vom süßen oder fetthaltigen Köder angelockt, nehmen das Gift auf und tragen es aktiv ins Nest zurück. Dort verfüttern sie es an andere Arbeiterinnen und an die Königin. Stirbt die Königin, bricht das gesamte Volk zusammen.
Im Altbau empfiehlt es sich, die Köderdosen oder Gelpunkte direkt an den bekannten Laufwegen zu platzieren – also dort, wo Du die Ameisen regelmäßig siehst. Wichtig: Nicht gleichzeitig Sprays oder andere Mittel einsetzen, da diese die Ameisen von den Ködern fernhalten können. Habe Geduld – die Wirkung setzt erst nach einigen Tagen bis zu zwei Wochen ein, weil das Gift erst durch das gesamte Volk weitergegeben werden muss. Wer nach drei Tagen keine Veränderung sieht und das Mittel wechselt, sabotiert den Prozess.
Für den Innenbereich eignen sich geschlossene Köderstationen besonders gut, da sie für Kinder und Haustiere schwerer zugänglich sind. Im Außenbereich, etwa an der Hauswand oder am Fundament, können offene Gelpunkte auf Kartonstreifen aufgetragen werden.
Kieselgur [Anzeige] ist ein feines, weißes Pulver aus den versteinerten Überresten von Kieselalgen – winzigen Meeresorganismen, die vor Millionen von Jahren gelebt haben. Die Wirkung ist rein mechanisch: Die mikroskopisch kleinen scharfen Kanten der Partikel beschädigen die Außenhülle der Insekten, was dazu führt, dass sie austrocknen und sterben. Da kein chemisches Gift im Spiel ist, können Ameisen auch keine Resistenz entwickeln.
Im Altbau ist Kieselgur besonders praktisch, weil es sich gut in tiefe Ritzen, Hohlräume hinter Fußleisten und unter Dielenböden einblasen lässt – genau dort, wo Ameisen ihre versteckten Laufwege haben. Ein günstiger Blasebalg oder eine alte Spritzflasche reichen dafür aus. Wichtig ist, dass das Pulver trocken bleibt: Bei Feuchtigkeit verliert es seine Wirkung vollständig. Beim Ausbringen unbedingt eine Atemschutzmaske tragen, da der feine Staub die Lungen reizen kann.
Kieselgur [Anzeige]ist im Gartenfachhandel, in Reformhäusern und online erhältlich. Achte darauf, lebensmittelechte oder für den Haushaltsbereich geeignete Qualität zu kaufen, nicht das technische Produkt aus der Schwimmbadfilterung, das anders aufbereitet ist.
Natron [Anzeige]ist das klassische Hausmittel schlechthin und in fast jeder Küche vorhanden. Es wird auf Laufwege gestreut oder als Barriere rund um befallene Bereiche aufgetragen. Die Theorie dahinter: Ameisen nehmen das Natron auf, es reagiert mit der Ameisensäure in ihrem Körper und tötet sie. In der Praxis ist die Wirkung allerdings begrenzt und wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
Als kurzfristige Barriere oder zur Ergänzung anderer Maßnahmen kann Natron durchaus sinnvoll sein – zum Beispiel, um Ameisen von einem bestimmten Bereich fernzuhalten, während die Fraßköder wirken. Als alleinige Bekämpfungsmethode bei einem starken Befall im Mauerwerk reicht es jedoch nicht aus. Im Altbau ist zudem zu beachten, dass Natron [Anzeige]bei Feuchtigkeit schnell seine Wirkung verliert und an historischen Oberflächen wie altem Kalkputz oder Natursteinfugen keine Rückstände hinterlassen sollte.
Ameisen orientieren sich stark über Duftstoffe – sie kommunizieren über Pheromone und folgen Duftspuren zu Futterquellen. Intensive ätherische Öle stören diese Kommunikation und wirken als natürliche Abschreckung. Teebaumöl, Pfefferminzöl und Nelkenöl gelten dabei als besonders wirksam.
Die Anwendung ist einfach:
Einige Tropfen des Öls auf ein Baumwolltuch geben und damit Fensterbänke, Türrahmen, Fußleisten und andere Einstiegspunkte abwischen. Alternativ kann man eine Lösung aus Wasser und einigen Tropfen Öl in eine Sprühflasche füllen und die betroffenen Stellen damit einsprühen.
Der Nachteil: Die Wirkung hält nur wenige Stunden bis Tage an und muss regelmäßig erneuert werden. Bei großen Flächen oder tiefsitzenden Nestern im Mauerwerk stoßen ätherische Öle daher schnell an ihre Grenzen. Als ergänzende Maßnahme oder zur Vorbeugung an exponierten Stellen sind sie aber gut geeignet.
Eine einfache, aber überraschend wirksame Barriere: Ameisen mögen keine staubig-trockenen Oberflächen und weichen Kreidestrichen oder Talkumpuder aus. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt – vermutlich stören die feinen Partikel die Duftspuren der Ameisen oder haften an ihren Beinen und behindern die Bewegung.
Im Altbau eignet sich diese Methode gut für trockene Innenbereiche, zum Beispiel als Linie entlang einer Fußleiste, rund um einen Türrahmen oder an einer Fensterbank. Auf rauen, porösen Untergründen wie altem Kalkputz oder Naturstein haftet Kreide allerdings schlechter. Kreide und Talkum sind keine Bekämpfungsmittel im eigentlichen Sinne, sondern Barrieren – sie halten Ameisen von einem bestimmten Bereich fern, lösen aber das eigentliche Problem des Nestes nicht.
Zimtpulver und Kaffeesatz gehören zu den bekanntesten Hausmitteln aus der Volksküche. Beide sollen Ameisen durch ihren intensiven Geruch verwirren und von Laufwegen fernhalten. Zimtpulver wird direkt auf die Laufwege gestreut, Kaffeesatz rund um befallene Stellen oder an Einstiegspunkten verteilt.
Ehrlich gesagt:
Die wissenschaftliche Grundlage für diese Methoden ist dünn. In der Praxis berichten manche Nutzer von kurzfristigen Erfolgen, andere von gar keiner Wirkung. Kaffeesatz hat zudem den Nachteil, dass er bei Feuchtigkeit schnell schimmelt – im feuchten Altbau-Mauerwerk also eher kontraproduktiv. Als kostengünstige Ergänzung, wenn man ohnehin gerade Kaffee kocht, kann man es versuchen. Als ernsthafte Bekämpfungsstrategie bei einem Nestbefall im Mauerwerk sollte man sich nicht darauf verlassen.
Insektizid-Sprays sind in jedem Baumarkt erhältlich und versprechen schnelle Wirkung. Und tatsächlich: Ameisen, die direkt mit dem Spray in Kontakt kommen, sterben rasch. Das ist aber auch schon das Problem. Sprays wirken nur als Kontaktgift und töten ausschließlich die Tiere, die gerade sichtbar sind. Das Nest im Mauerwerk bleibt völlig unberührt, und die Königin produziert munter weiter Nachschub.
Noch problematischer ist der sogenannte Absperreffekt:
Wenn Ameisen merken, dass ein Bereich gefährlich ist, weichen sie aus und suchen sich neue Wege – oft tiefer ins Mauerwerk oder in andere Bereiche des Hauses. Im Altbau mit seinen vielen Hohlräumen und Ritzen ist das besonders riskant. Pyrethrum-basierte Sprays aus natürlichen Chrysanthemenextrakten sind für den Innenbereich etwas unbedenklicher als rein synthetische Produkte, aber auch hier gilt: Räume nach der Anwendung gut lüften, Lebensmittel abdecken und Haustiere fernhalten.
Granulate und Streupulver wie das bekannte Produkt von Neudorff [Anzeige]werden rund ums Haus und auf Laufwege gestreut. Je nach Produkt wirken sie als Kontaktgift (tötet bei Berührung) oder als Fraßgift (muss aufgenommen werden). Der Vorteil gegenüber Sprays: Sie bleiben länger wirksam und können auch im Außenbereich eingesetzt werden.
Der entscheidende Nachteil, den viele unterschätzen: Granulate und Pulver dringen kaum tief genug ins Mauerwerk vor, um das Nest zu erreichen. Sie können den Zugang zum Haus erschweren, aber das bereits etablierte Volk im Inneren nicht wirklich bekämpfen. Regen und Feuchtigkeit waschen die Mittel zudem schnell weg. Wenn – wie im geschilderten Fall – Neudorff-Pulver bereits ohne Erfolg eingesetzt wurde, ist das ein deutliches Zeichen, dass das Nest tief im Mauerwerk sitzt und eine andere Strategie nötig ist.
Der selbst angemischte Borax-Köder ist in der DIY-Community sehr beliebt – und das zu Recht, denn er funktioniert nach demselben Prinzip wie kommerzielle Fraßköder, ist aber deutlich günstiger. Borax (Natriumtetraborat) ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das in kleinen Mengen für Ameisen giftig ist, aber erst nach einiger Zeit wirkt – genug Zeit, damit die Arbeiterinnen das Gift ins Nest tragen können.
Das Grundrezept: Eine Teelöffel Borax mit zwei Esslöffeln Puderzucker und etwas warmem Wasser zu einem dickflüssigen Sirup verrühren. Diesen Sirup auf kleine Kartonstreifen oder in Kronkorken geben und an den Laufwegen platzieren. Alternativ kann man Borax mit Erdnussbutter mischen, um fettliebende Ameisenarten anzulocken. Das Mischungsverhältnis ist entscheidend: Zu viel Borax tötet die Ameisen zu schnell, bevor sie das Gift ins Nest tragen können. Zu wenig hat keine Wirkung.
Wichtiger Sicherheitshinweis:
Borax ist für Kleinkinder und Haustiere giftig. Die Köder müssen unzugänglich aufgestellt werden, zum Beispiel in kleinen Schachteln mit einem Loch, das nur für Ameisen groß genug ist. Borax ist in Deutschland in Drogerien und online erhältlich.
Wenn alle Hausmittel und Baumarktprodukte versagen, ist ein Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung die zuverlässigste Option. Professionelle Schädlingsbekämpfer haben Zugang zu Mitteln, die für Privatpersonen nicht frei erhältlich sind, und verfügen über das Fachwissen, um das Nest zu lokalisieren – auch wenn es tief im Mauerwerk sitzt.
Ein guter Kammerjäger wird zunächst eine Inspektion durchführen, die Ameisenart bestimmen (das ist wichtig, da verschiedene Arten unterschiedliche Bekämpfungsstrategien erfordern) und dann gezielt vorgehen. Die Kosten liegen je nach Aufwand und Region zwischen ca. 100 und 300 Euro, manchmal mehr bei großen Gebäuden oder schwer zugänglichen Nestern. Im Altbau ist diese Investition oft sinnvoll, da die verwinkelte Bausubstanz eine professionelle Nestlokalisation deutlich erleichtert. Viele Betriebe bieten auch eine Garantie an, dass der Befall nach der Behandlung beseitigt ist.
Alle Bekämpfungsmaßnahmen lösen das Problem nur vorübergehend, wenn die Zugangswege offen bleiben. Langfristig ist das Verschließen aller Risse, Fugen und Spalten im Mauerwerk die einzige wirklich nachhaltige Lösung. Im Altbau ist das oft leichter gesagt als getan, denn historische Gebäude haben naturgemäß viele kleine Öffnungen – in Fugen, an Fenster- und Türanschlüssen, zwischen Dielenböden und Wänden, an Kabeleinführungen und Rohrdurchführungen.
Beim Verschließen gilt im Altbau eine wichtige Regel: Immer altbaugerechte, diffusionsoffene Materialien verwenden. Risse in Kalkputz sollten mit einem passenden Kalkputz oder einer Kalkspachtelmasse geschlossen werden, nicht mit Silikon oder Acryl. Diese modernen Dichtstoffe sind dampfdicht und können in atmungsaktiven Altbau-Wänden zu Feuchtigkeitsstau und Schimmel führen. Für Fugen im Außenbereich eignet sich ein wetterfester Fugenmörtel. Kabeleinführungen und Rohrdurchführungen können mit Hanf, Kalkputz oder speziellen Manschetten abgedichtet werden.
Das ist die Königsdisziplin und gleichzeitig die aufwendigste Maßnahme – aber bei wiederkehrendem Befall oft die einzige, die wirklich dauerhaft hilft. Ameisen, insbesondere Holzameisen (Camponotus), nisten bevorzugt in feuchtem, leicht morschem Holz. Wenn Du immer wieder Ameisen an denselben Stellen findest, obwohl Du bereits mehrfach bekämpft hast, ist das ein starkes Indiz dafür, dass die Bausubstanz an dieser Stelle feucht oder beschädigt ist.
Mögliche Ursachen im Altbau sind vielfältig: ein undichtes Fallrohr, das Wasser an die Wand leitet; aufsteigende Feuchte im Sockelbereich; ein defekter Dachüberstand, der Regenwasser in die Fassade drückt; oder schlicht alte, mürbe Holzbalken, die über Jahrzehnte Feuchtigkeit aufgenommen haben. Die Diagnose erfordert manchmal eine gründliche Untersuchung – mit einem Feuchtigkeitsmessgerät, einer Sichtprüfung von Keller und Dachstuhl oder im Zweifelsfall durch einen Bausachverständigen. Die Sanierung der Ursache ist aufwendig, aber sie ist die einzige Maßnahme, die das Problem wirklich an der Wurzel packt.
| Methode | Vorteile | Nachteile | Altbau-Tauglichkeit |
|---|---|---|---|
| Fraßköder-Dosen | Bekämpft Königin und Nest; sauber in der Anwendung; lang anhaltend | Wirkung erst nach Tagen bis Wochen sichtbar; Haustiere fernhalten | Sehr gut – diskret in Ritzen und Ecken platzierbar |
| Kieselgur (Diatomeenerde) | Natürlich, keine Chemie; keine Resistenzbildung; günstig | Verliert Wirkung bei Nässe; staubt beim Auftragen (Atemschutz!) | Gut – ideal für Dielenritzen und hinter Fußleisten |
| Natron / Backpulver | Sofort verfügbar; kostenlos; ungiftig | Sehr begrenzte Wirkung; bekämpft nicht das Nest | Bedingt – nur als kurzfristige Barriere |
| Ätherische Öle | Natürlich; angenehmer Geruch; ungiftig für Menschen | Wirkung hält nur kurz an; muss oft erneuert werden; teuer bei großen Flächen | Bedingt – gut für Fensterbänke und Türrahmen |
| Kreide / Talkum | Ungiftig; einfach anzuwenden; sofort verfügbar | Nur oberflächliche Barriere; bei Regen oder Feuchtigkeit wirkungslos | Bedingt – nur für trockene Innenbereiche |
| Zimtpulver / Kaffeesatz | Kostenlos; natürlich; kein Risiko | Kaum nachgewiesene Wirksamkeit; muss täglich erneuert werden | Wenig geeignet – eher Folklore als Praxis |
| Insektizid-Spray | Sofortige Wirkung auf sichtbare Tiere | Bekämpft nur Arbeiterinnen, nicht das Nest; Chemie in Innenräumen; Resistenzgefahr | Bedingt – nicht in Ritzen sprühen, Dämpfe in Altbau-Hohlräumen problematisch |
| Insektizid-Granulat / Streupulver | Einfach anzuwenden; im Baumarkt erhältlich | Oft nur begrenzte Tiefenwirkung; Regen wäscht es weg; nicht immer nestbekämpfend | Bedingt – besser für den Außenbereich rund ums Haus |
| Boraxi-Köder (Borax + Zucker) | Günstig selbst herzustellen; wirkt auf das Nest; gute Erfahrungsberichte | Borax ist für Kleinkinder und Haustiere giftig; Mischungsverhältnis entscheidend | Gut – in kleinen Dosen in Ritzen platzieren; nicht offen herumstehen lassen |
| Professionelle Schädlingsbekämpfung | Zuverlässigste Methode; Nestlokalisation; Zugang zu stärkeren Mitteln | Kosten (ca. 100–300 €); Terminplanung nötig | Sehr gut – besonders bei Holzameisen oder tiefsitzenden Nestern im Gebälk |
| Fugen und Ritzen verschließen | Nachhaltig und präventiv; kein Chemie-Einsatz | Aufwendig; alle Zugangswege müssen gefunden werden; Sanierungsarbeiten nötig | Sehr gut – altbaugerechte Materialien verwenden (Kalkputz, kein Silikon) |
| Feuchtigkeit / Holzschäden sanieren | Beseitigt die eigentliche Ursache dauerhaft | Aufwendig und kostspielig; erfordert Fachkenntnis | Unverzichtbar – bei Holzameisen immer die Ursache prüfen |
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Wenige Ameisen, gelegentlich | Fraßköder-Dosen aufstellen, Kieselgur in Ritzen |
| Starker Befall, Laufwege bekannt | Boraxi-Köder oder Fraßgel kombiniert mit Kieselgur [Anzeige] |
| Ameisen kommen aus Holzbalken oder Fachwerk | Sofort Fachbetrieb – Verdacht auf Holzameisen und Holzschäden |
| Ameisen trotz aller Mittel immer wieder | Ursache suchen: Feuchtigkeit, morsches Holz, offene Fugen |
| Sanierung ohnehin geplant | Fugen und Ritzen fachgerecht verschließen; altbaugerechte Materialien |
| Haustiere oder Kleinkinder im Haushalt | Kieselgur [Anzeige]oder Fraßköder-Stationen (geschlossene Bauform) bevorzugen |
| Wenn Unsicherheit bei Bausubstanz besteht | Fachliche Prüfung durch Sachverständigen oder Schädlingsbekämpfer |
Wenn Du den Verdacht hast, dass es sich um Holzameisen handelt, die tragende Holzbalken (z.B. im Fachwerk oder im Dachstuhl) aushöhlen, solltest Du unbedingt einen Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung oder einen Bausachverständigen hinzuziehen. Ein massiver Befall im Holz kann die Statik gefährden. Auch bei starkem Befall in der Dämmschicht oder in nicht zugänglichen Hohlräumen ist professionelle Hilfe unerlässlich.
Ameisen im Altbau-Mauerwerk sind lästig, aber in den meisten Fällen in den Griff zu bekommen – wenn man die richtige Methode wählt und nicht nur die Symptome bekämpft. Der Schlüssel liegt darin, das Nest zu treffen, mögliche Ursachen wie Feuchtigkeit zu prüfen und langfristig die Zugangswege zu verschließen.
Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht oder stehst Du gerade vor genau diesem Problem? Welche Mittel haben bei Dir im Altbau wirklich geholfen?
Vor 25 Jahren ist mir mein Bosch beim Dachdecken von der Rüstung gefallen. Samstag, kurz vor Ladenschluss. Bei Norma gab's dann einen Einhell mit zwei Trennscheiben gratis für 35€. Sollte eigentlich nur übers Wochenende halten, aber tut es bis heute.
Das ist krass
. Aber wieder mal ein gutes Beispiel, dass es auch lange ein "günstiges" Modell für zu Hause sein kann.
Hey zusammen,
ich wollte Euch heute mal ein kleines Update aus unserem Flur zeigen. Wer von Euch kennt das nicht? Man sucht ewig nach der richtigen Lampe, die nicht nur hell macht, sondern auch optisch was hermacht und zum Altbau-Feeling passt. Nach langem Hin und Her haben wir uns für die „Venice 2“ entschieden – und was soll ich sagen? Wir sind total happy mit dem Ergebnis!
Hier könnt Ihr sehen, wie sie bei uns aussieht:
Wir wollten etwas, das diesen klassischen Vintage-Vibe hat, aber nicht zu „altbacken“ wirkt. Die Kombination aus dem schwarzen Metallrahmen und dem klaren Glas passt unserer Meinung nach perfekt zu unseren weißen Holzdecken. Sie gibt dem Flur direkt einen ganz anderen Charakter.
Was uns besonders gefällt:
Falls Ihr auch gerade auf der Suche seid, hier ein paar Eckdaten zur Lampe:Es ist eine E27-Fassung verbaut. Wir haben uns für eine LED im Edison-Stil entschieden, weil man die Birne durch das Glas ja komplett sieht. Das Metallgestell ist schwarz matt und fühlt sich wertig an.
Ein kleiner Tipp aus der Erfahrung: Da das Glas klar ist, sieht man natürlich jedes Staubkorn. Man muss also ab und zu mal mit dem Wedel drüber, aber für die Optik nehmen wir das gerne in Kauf!
Falls sie Euch gefällt, ich habe Euch hier mal die Shops rausgesucht, wo wir sie gefunden haben:
Wie findet Ihr sie? Passt sie gut rein oder hättet Ihr eine andere Wahl getroffen? Ich bin gespannt auf Euer Feedback!
Liebe Grüße und viel Erfolg bei Euren Projekten!