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Beiträge von August von Erker

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  • Horizontalsperre nachträglich einbauen – Erfahrungen, Methoden und Grenzen

    • August von Erker
    • 22. Februar 2026 um 18:10

    Warum eine Horizontalsperre im Altbau wichtig ist

    Viele Altbauten besitzen keine funktionierende Horizontalsperre oder diese ist im Laufe der Jahrzehnte beschädigt worden. Dadurch kann Feuchtigkeit aus dem Erdreich kapillar in das Mauerwerk aufsteigen. Das führt langfristig zu feuchten Wänden, beschädigtem Putz, Schimmel und einem ungesunden Raumklima.

    Eine nachträglich eingebaute Horizontalsperre kann das weitere Aufsteigen der Feuchtigkeit stoppen und ist oft ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Kellersanierung.

    Typische Anzeichen für aufsteigende Feuchtigkeit

    Folgende Symptome deuten häufig auf eine fehlende oder defekte Horizontalsperre hin:

    • Feuchte Stellen im unteren Wandbereich
    • Abplatzender Putz oder Farbe
    • Salzausblühungen auf der Wandoberfläche
    • Muffiger Geruch
    • Schimmelbildung im Sockelbereich
    • Gleichmäßige Durchfeuchtung bis ca. 50–120 cm Höhe

    Besonders häufig betroffen sind Gebäude, die vor etwa 1950 errichtet wurden.

    Methoden zur nachträglichen Horizontalsperre

    Injektionsverfahren

    Das Injektionsverfahren ist die am häufigsten eingesetzte Methode. Dabei werden Bohrlöcher in die Wand eingebracht und mit einem speziellen Injektionsmittel gefüllt, das die Kapillaren im Mauerwerk verschließt und wasserabweisend macht.

    Vorteile

    • vergleichsweise geringer Aufwand
    • kostengünstiger als mechanische Verfahren
    • gut im Bestand umsetzbar
    • auch abschnittsweise möglich

    Nachteile

    • stark abhängig vom Zustand und Aufbau des Mauerwerks
    • bei sehr feuchten oder inhomogenen Wänden eingeschränkte Wirkung möglich
    • fachgerechte Ausführung entscheidend

    Mechanisches Verfahren (Mauersägeverfahren)

    Hierbei wird die Wand horizontal aufgeschnitten und eine physische Sperrbahn eingesetzt.

    Vorteile

    • sehr zuverlässige und dauerhafte Lösung
    • sofortige und klare Trennung gegen aufsteigende Feuchtigkeit

    Nachteile

    • hoher Aufwand und Kosten
    • Eingriff in die Statik, nur durch Fachfirmen auszuführen
    • nicht bei jedem Mauerwerk geeignet

    Edelstahlplatten- oder Einschlagverfahren

    Bei dieser Methode werden spezielle Platten in die Lagerfugen eingebracht, die eine mechanische Sperre bilden.

    Wichtig: Ergänzende Maßnahmen sind oft notwendig

    Eine Horizontalsperre stoppt das weitere Aufsteigen der Feuchtigkeit, aber die vorhandene Feuchtigkeit im Mauerwerk muss anschließend austrocknen.

    Zusätzlich können erforderlich sein:

    • Entfernen von geschädigtem Altputz
    • Verwendung von geeignetem Sanierputz
    • Verbesserung der Belüftung
    • ggf. ergänzende Abdichtungsmaßnahmen

    Die vollständige Austrocknung kann je nach Wandstärke und Durchfeuchtung mehrere Monate bis Jahre dauern.

    Erfahrungen aus der Praxis

    Der Erfolg hängt stark ab von:

    • Art des Mauerwerks (Ziegel, Naturstein, Mischmauerwerk)
    • Wandstärke
    • Feuchtigkeitsgrad
    • fachgerechter Ausführung
    • Kombination mit weiteren Sanierungsmaßnahmen

    Viele berichten von deutlich trockeneren Wänden nach der Maßnahme, auch wenn eine vollständige Austrocknung Zeit benötigt.

    💬 Erfahrungen und Einschätzungen aus der Community

    • Welche Methode zur nachträglichen Horizontalsperre wurde bei euch eingesetzt (Injektion, mechanisch oder andere Lösung)?
    • Wie hat sich die Feuchtigkeit bei euch bemerkbar gemacht und wie alt ist euer Gebäude?
    • Konntet ihr eine Verbesserung feststellen und wie lange hat die Austrocknung gedauert?
    • Habt ihr die Arbeiten selbst durchgeführt oder durch eine Fachfirma ausführen lassen?

    Gerne auch Bilder und Details zum Mauerwerk oder zur Ausführung teilen – das hilft anderen bei der Einschätzung.

  • Feuchtigkeit im Keller – Ursachen erkennen und dauerhaft lösen

    • August von Erker
    • 22. Februar 2026 um 18:06

    Feuchtigkeit im Keller ist eines der häufigsten Probleme im Altbau. Viele Häuser, besonders aus der Zeit vor den 1980er Jahren, verfügen über keine oder nur unzureichende Abdichtungen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass eine aufwendige Komplettsanierung notwendig ist – entscheidend ist zuerst die richtige Ursachenanalyse.

    Typische Anzeichen für Feuchtigkeit im Keller

    • muffiger oder modriger Geruch
    • feuchte oder dunkle Stellen an Wänden oder Boden
    • abplatzender Putz oder Farbe
    • Salzausblühungen (weiße, kristallartige Ablagerungen)
    • Schimmelbildung
    • dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit

    Diese Symptome können unterschiedliche Ursachen haben, die jeweils andere Lösungen erfordern.

    Die häufigsten Ursachen im Überblick

    1. Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit

    Sehr häufig bei Altbauten ohne Horizontalsperre oder mit beschädigter Sperrschicht. Die Feuchtigkeit steigt aus dem Erdreich über das Mauerwerk nach oben.

    Typisch:
    Feuchtigkeit vor allem im unteren Wandbereich, gleichmäßig verteilt.

    2. Seitlich eindringende Feuchtigkeit

    Hier drückt Feuchtigkeit aus dem umliegenden Erdreich gegen die Kellerwand, besonders bei fehlender oder beschädigter Außenabdichtung.

    Typisch:
    Feuchte Stellen an erdberührten Außenwänden.

    3. Eindringendes Wasser bei Starkregen

    Kommt häufig vor, wenn Drainage fehlt oder nicht funktioniert, oder bei schlecht abgedichteten Wand-Boden-Anschlüssen.

    Typisch:
    Feuchtigkeit oder Wasser nach Regenereignissen.

    4. Kondensationsfeuchtigkeit

    Warme Luft trifft auf kalte Kellerwände und kondensiert dort.

    Typisch:
    Vor allem im Sommer durch falsches Lüften.

    Mögliche Lösungsansätze (je nach Ursache)

    Kurzfristige Maßnahmen

    • richtig lüften (im Sommer nur morgens oder nachts)
    • Luftfeuchtigkeit überwachen (Hygrometer nutzen)
    • Luftentfeuchter einsetzen
    • organische Materialien von feuchten Wänden fernhalten

    Dauerhafte bauliche Lösungen

    • Außenabdichtung der Kellerwand
    • Horizontalsperre nachträglich einbringen
    • Innenabdichtung mit geeigneten Systemen
    • Sanierputz verwenden
    • Drainage installieren (bei geeigneten Bedingungen)
    • Wand-Boden-Anschluss abdichten

    Wichtig: Ursache vor Maßnahme klären

    Nicht jede Feuchtigkeit erfordert sofort eine Komplettsanierung. Viele Altbaukeller waren ursprünglich als Lagerkeller gedacht und nie vollständig trocken geplant.
    Eine falsche Maßnahme kann das Problem sogar verschlimmern, zum Beispiel durch falsche Abdichtung oder ungeeignete Materialien.

    Fragen zur besseren Einschätzung

    Wenn du betroffen bist, helfen diese Informationen bei der Beurteilung:

    • Baujahr des Hauses
    • Wandmaterial (z. B. Naturstein, Ziegel, Beton)
    • tritt die Feuchtigkeit dauerhaft oder nur zeitweise auf?
    • nur Wand, nur Boden oder beides betroffen?
    • tritt Wasser sichtbar ein oder nur Feuchtigkeit?
    • wurde bereits etwas saniert?

    Gerne Bilder einstellen – das hilft bei der Einschätzung.


    Teile gerne deine Erfahrungen, Bilder oder Fragen – gemeinsam finden wir die passende Lösung.

  • Doppelrosetten mit 60 mm Rohrabstand

    • August von Erker
    • 7. Februar 2026 um 14:02

    Hinweis:
    Dieser Beitrag basiert auf Antworten aus unserer Facebook-Community und wurde für das Forum inhaltlich zusammengefasst und aufbereitet.

    Die Ausgangsfrage war, ob es Doppelrosetten für Heizungsrohre mit 60 mm Rohrabstand gibt. Die Community hat dazu zahlreiche praxisnahe Lösungsansätze beigesteuert – von fertigen Produkten bis zu individuellen Eigenlösungen.

    Empfehlung aus der Community: variable Doppelrosetten von FUX

    Mehrere Mitglieder haben unabhängig voneinander auf variable Doppelrosetten von FUX hingewiesen. Diese lassen sich im Rohrabstand flexibel einstellen und decken damit auch ungewöhnliche Maße ab.

    Empfohlenes Produkt (Werbung):
    👉 https://amzn.to/4kjqeeC

    Produktdetails laut Hersteller:

    • variabler Rohrabstand
    • Loch-Ø ca. 15–28 mm
    • zweiteilig
    • Farbe: weiß (RAL 9016), auch Holzvarianten verfügbar
    • geeignet für Heizungsrohre bei Parkett, Laminat oder Fliesen

    Mehrere Community-Mitglieder berichten, dass diese Lösung nach längerer Suche gut funktioniert hat – auch wenn der Einbau nicht immer selbsterklärend ist.

    Weitere Lösungen aus der Praxis

    1. 3D-Druck (sehr häufig genannt)

    Mehrere Mitglieder haben angegeben, ihre Doppelrosetten drucken zu lassen oder selbst zu drucken.

    Vorteile:

    • exakter Rohrabstand (z. B. exakt 60 mm)
    • frei wählbare Optik
    • ideal bei Sondermaßen

    Tipp:
    Im Freundes- und Bekanntenkreis oder auf Kleinanzeigen werden oft 3D-Druck-Dienstleistungen angeboten.

    2. Eigenbau aus Holz

    Gerade im Altbau oder bei sichtbaren Holzböden wurde folgende Lösung genannt:

    • Doppelrosette aus Vollholz selbst gebaut
    • gefräst oder gesägt
    • optisch sehr hochwertig

    Ein Mitglied weist darauf hin, mit größeren Rohlingen zu arbeiten, damit die Fräse ausreichend Platz hat.

    3. Zwei Einzelrosetten kombinieren

    Eine pragmatische Lösung aus der Community:

    • zwei runde Einzelrosetten kaufen
    • seitlich anpassen (abschneiden)
    • optisch als „8-Form“ montieren

    ➡️ technisch einfach, optisch je nach Ausführung akzeptabel.

    4. Nachfrage beim Sanitär-/Heizungsbetrieb

    Einige Mitglieder empfehlen, direkt beim lokalen Sanitär- oder Heizungsfachbetrieb nachzufragen. Dort sind teilweise Sonderlösungen oder Objektware verfügbar, die online nicht gelistet ist.

    Fazit aus der Community

    Doppelrosetten mit festem 60 mm Rohrabstand sind kaum als Standardprodukt erhältlich. Bewährt haben sich vor allem:

    • variable Doppelrosetten (z. B. von FUX)
    • 3D-Druck
    • individuelle Holzlösungen

    Welche Variante die beste ist, hängt stark von Optik, Bodenbelag und handwerklichen Möglichkeiten ab.

    Frage an die Community

    Welche Lösung habt ihr letztlich umgesetzt – Fertigprodukt, 3D-Druck oder Eigenbau?
    Gerne auch mit Fotos oder Langzeiterfahrungen.

  • Estrichaufheizen bei Fußbodenheizung – ungleichmäßige Erwärmung

    • August von Erker
    • 4. Februar 2026 um 18:59

    Hinweis:
    Dieser Beitrag basiert auf einer Frage aus unserer Facebook-Community und wurde für das Forum inhaltlich aufbereitet.

    Ein Mitglied hat Fragen zum Estrichaufheizen bei einer Fußbodenheizung. Aktuell läuft das vorgeschriebene Estrichaufheizprogramm. Die maximale Vorlauftemperatur wurde bereits erreicht und soll laut Protokoll mehrere Tage konstant gehalten werden. Dabei zeigt sich jedoch, dass der Estrich nicht in allen Räumen gleich warm wird. Am Heizkreisverteiler sind einzelne Rückläufe deutlich kälter oder sogar komplett kalt – obwohl alle Vor- und Rücklaufventile geöffnet sind.

    Da bislang keine Erfahrung mit Fußbodenheizungen besteht, wird um Einschätzungen aus der Praxis gebeten.

    Wie funktioniert das Estrichaufheizen grundsätzlich?

    Das Estrichaufheizen (auch Funktions- oder Belegreifheizen) dient dazu,

    • Restfeuchte kontrolliert aus dem Estrich zu treiben
    • Spannungen abzubauen
    • Risse oder Schwachstellen frühzeitig sichtbar zu machen

    Dabei wird die Vorlauftemperatur schrittweise erhöht und später wieder abgesenkt. Eine gleichmäßige Oberflächentemperatur in allen Räumen ist in dieser Phase nicht zwingend zu erwarten.

    Mögliche Ursachen für kalte Rückläufe

    1. Luft im Heizkreis

    Gerade bei neuen Anlagen ist Luft eine der häufigsten Ursachen.

    Typische Anzeichen:

    • Heizkreis bleibt kalt
    • Rücklauf wird nicht warm
    • Kein oder kaum Durchfluss sichtbar

    ➡️ Abhilfe: Heizkreise einzeln entlüften (falls möglich) oder durch den Heizungsbauer entlüften lassen.

    2. Hydraulischer Abgleich fehlt oder ist fehlerhaft

    Beim Estrichaufheizen sind oft alle Kreise voll geöffnet, trotzdem verteilt sich das Wasser nicht automatisch gleichmäßig.

    • Kurze Heizkreise bekommen mehr Durchfluss
    • Lange oder ungünstig verlegte Kreise bleiben kalt

    ➡️ Das ist während des Aufheizprogramms nicht untypisch und kein sofortiger Mangel.

    3. Durchflussmengen zu gering

    Viele Heizkreisverteiler haben Durchflussanzeiger. Wenn diese auf „0“ stehen, zirkuliert dort kaum Wasser.

    Mögliche Gründe:

    • Ventile klemmen
    • Stellantriebe (falls vorhanden) nicht vollständig geöffnet
    • Verschmutzungen im Verteiler

    4. Träge Reaktion des Estrichs

    Estrich reagiert sehr langsam. Unterschiede von mehreren Stunden oder sogar Tagen sind normal.

    ➡️ Ein Raum kann sich warm anfühlen, während ein anderer scheinbar „hinterherhinkt“, obwohl technisch alles korrekt läuft.

    Was ist normal – und was nicht?

    BeobachtungEinschätzung
    Ungleichmäßige Erwärmungmeist normal
    Einzelne kalte Rückläufehäufig Luft / Durchfluss
    Keine Erwärmung nach mehreren Tagenprüfen lassen
    Gluckernde Geräuscheklares Luftproblem

    Typische Fehler beim Estrichaufheizen

    Achtung:

    • Heizkreise nicht manuell „zudrehen“
    • Vorlauftemperatur nicht eigenmächtig erhöhen
    • Aufheizprotokoll unbedingt einhalten (Gewährleistung!)

    Ein falsches Aufheizen kann später zu Rissen, Hohllagen oder Schäden am Bodenbelag führen.

    Praxis-Tipp aus dem Altbau & Neubau

    In vielen Fällen regelt sich die Wärmeverteilung erst nach Abschluss des Estrichaufheizens sauber ein. Entscheidend ist der hydraulische Abgleich vor dem späteren Dauerbetrieb, nicht die Perfektion während der Trocknungsphase.

    Frage an die Community

    Wie waren eure Erfahrungen beim Estrichaufheizen mit Fußbodenheizung?
    Gab es bei euch ebenfalls kalte Heizkreise – und wie wurde das Problem gelöst?

  • Hantech Splitklimaanlage heizt nicht mehr – Außengerät läuft, aber keine Wärme

    • August von Erker
    • 4. Februar 2026 um 18:55

    Hinweis:
    Dieser Beitrag basiert auf einer Frage aus unserer Facebook-Community und wurde für das Forum inhaltlich aufbereitet.

    Ein Mitglied berichtet von Problemen mit einer Splitklimaanlage von Hantech, die vor Kurzem installiert wurde. Während der Kühlbetrieb weiterhin funktioniert, liefert die Anlage im Heizbetrieb keine ausreichende Wärme mehr.

    Zu Beginn trat eine Vereisung am Kondensatabfluss auf, die mithilfe eines Föhns behoben wurde. Anschließend lief die Klimaanlage mehrere Stunden im Heizmodus bei einer eingestellten Temperatur von 25 °C. Trotz dieser Laufzeit wurde aus dem Innengerät lediglich leicht handwarme Luft abgegeben.

    Die Filter wurden überprüft und sind sauber, sichtbare Verstopfungen liegen nicht vor.

    Bereits durchgeführte Maßnahmen

    Vor wenigen Tagen war ein Fachbetrieb vor Ort. Dabei wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

    • Ergänzung des Kältemittels
    • Evakuierung der Anlage (Vakuum gezogen)
    • kurzer Funktionstest im Kühlbetrieb

    Der Testlauf erfolgte für etwa 5–10 Minuten bei einer Solltemperatur von 16 °C. Ein gezielter Test des Heizbetriebs fand dabei offenbar nicht statt.

    Als später versucht wurde, die Anlage zum Heizen zu nutzen, zeigte sich erneut, dass keine spürbare Wärme erzeugt wird.

    Aktueller Anlagenzustand

    • Das Außengerät läuft normal
    • Luftaustritt am Innengerät vorhanden
    • Heizleistung bleibt aus bzw. nur sehr schwach
    • Kühlbetrieb weiterhin ohne Auffälligkeiten

    Frage an die Community

    Hat jemand aus der Community ein vergleichbares Problem mit einer Splitklimaanlage gehabt oder einen Hinweis, woran es in einem solchen Fall liegen könnte?

  • Asbest im Trockenbau prüfen – Laborprobe einschicken oder Fachmann kommen lassen?

    • August von Erker
    • 28. Dezember 2025 um 14:09

    Warum Asbest prüfen sinnvoll ist

    Asbest kann in Baumaterialien vorkommen, die vor dem Verbot in Deutschland 1993 verbaut wurden – darunter z. B. Kleber, Spachtelmassen, Fliesenkleber oder spezielle Platten. Allein anhand der Optik lässt sich Asbest nicht zuverlässig erkennen. Nur eine Laboranalyse kann definitiv klären, ob das Material Asbest enthält oder nicht. Wikipedia

    Option 1: Probe selbst entnehmen und einsenden

    Wenn du dich sicher fühlst und die Probe korrekt nimmst, kannst du Material oder Staub selbst entnehmen und an ein Labor schicken. Es gibt dafür spezielle Test-Sets bzw. Labors, die Proben annehmen und analysieren:

    Bekannte Analyse-Anbieter / Labore (Deutschland)

    • CRB Analyse Service GmbH – akkreditiertes Labor für Asbest-Analysen, auch Material- und Staubproben. crb-gmbh.com
    • Eurofins Umwelt – Asbest-Analyse inkl. Prüfbericht nach standardisierten Methoden. eurofins.de
    • GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH – akkreditierte Analyse in Berlin & Mönchengladbach. GBA Group+1
    • Industrial Lab – Asbest-Analyse mit ausführlicher Ergebnis-Dokumentation. INDUSTRIAL LAB
    • TÜV Hessen / TÜV SÜD Asbest-Testkits – Materialproben selbst entnehmen und einschicken, Ergebnis innerhalb weniger Tage. TÜV Hessen+1
    • Laboranalyse24 / empowerDX – Test-Sets, die Probe und Rücksendebox beinhalten. laboranalyse24.de+1

    Tipp:
    Achte darauf, dass das Labor DAkkS-akkreditiert ist oder nach anerkannten Normen arbeitet – das erhöht die Verlässlichkeit und Akzeptanz der Ergebnisse z. B. auch gegenüber Behörden oder Entsorgern.

    Wie du die Probe sicher entnimmst

    Eine korrekte Entnahme ist entscheidend, weil Asbestfasern gesundheitsschädlich sind, wenn sie in die Luft geraten:

    • Schutzausrüstung: FFP3-Maske, Einmal-Overall, Handschuhe.
    • Feucht arbeiten: Material leicht befeuchten, um Faser-Freisetzung zu minimieren.
    • Kleine Probe entnehmen: Mit Werkzeug vorsichtig Material aus der Wand lösen.
    • Probenbehälter verschließen: In luftdichtem Beutel mit Probenbegleitschein versenden.
    • Laboranweisung befolgen: Jeder Anbieter hat genaue Anleitungen für die richtige Probenahme.

    Viele Testkits enthalten schon Anleitung, Schutzmaske, Probenbehälter und frankierten Rückversand.

    Option 2: Fachfirma zur Probenahme kommen lassen

    Wenn du die Probe nicht selbst entnehmen willst oder unsicher bist, lohnt es sich, eine Fachfirma bzw. Sachverständigen vor Ort zu haben:

    • Profi nimmt Proben sachgerecht und sicher.
    • Gleichzeitig kann er weitere Schadstoffe beurteilen (z. B. PCB, PAK). Obolus Group
    • Gut für größere Projekte oder wenn Behörden/Gutachten benötigt werden.

    Achte darauf, dass die Firma über TRGS 519-Sachkunde verfügt – das ist für Asbestarbeiten wichtig.


    Kosten & Bearbeitungszeit

    LeistungTypische Kosten
    Materialprobe + Labor70–150 €
    Umfangreiches Gutachten500–1.500 €

    Bearbeitungszeit im Labor sind meist 5–10 Werktage, manche Anbieter schneller. Rathscheck Schiefer

    Wichtige Hinweise zur Sicherheit

    🔹 Nie ohne Schutz öffnen oder bearbeiten, bevor du nicht weißt, was drin ist. Wikipedia
    🔹 Bei bestätigtem Asbest solltest du die Entfernung und Entsorgung Fachbetrieben überlassen. cws.com
    🔹 In vielen Bundesländern gelten strenge Regeln für Asbestsanierung und Entsorgung – informiere dich zu den regionalen Vorgaben.


    Frage an die Community

    Wie seid ihr beim Prüfen eurer Materialien vorgegangen?
    Habt ihr Labore genutzt oder Fachfirmen beauftragt – und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

  • Alternative zu Hanf bei Stahlrohren: Flüssigdichtung & günstige Bezugsquellen

    • August von Erker
    • 28. Dezember 2025 um 14:03

    Einführung – Hanf vs. moderne Dichtmittel

    Traditionell wurde (und wird) beim Montage von Stahl- und Sanitärrohren Hanf zusammen mit Dichtpaste/Spiralband verwendet, weil es mechanisch abdichtet und Vibrationen ausgleicht. Inzwischen existieren aber moderne Alternativen wie Dichtungsbänder, Flüssig-Dichtmittel (Paste), anaerobe Dichtmassen und noch andere Werkstoffe.

    Hier erklären wir dir, welche Optionen es gibt, wie sie funktionieren, wo sie sinnvoll sind – und worauf du achten solltest.

    Flüssigdichtungen & Alternativen zu Hanf

    1. PTFE-Dichtband (Teflonband)

    Was ist das?
    Ein weißes Fadenband aus PTFE, das man in Windungen um das Gewinde legt.

    Vorteile

    • Sehr kostengünstig
    • Sauber in der Anwendung
    • Gute chemische Beständigkeit
    • Ideal für Wasserleitungen, Gasleitungen (spezielle Bänder)

    Nachteile

    • Bei sehr alten/grob gearbeiteten Gewinden kann es weniger abdichten als Hanf
    • Überdrehen kann Band ins Rohr drücken

    Praxis-Tipp:
    2–3 Lagen spiralförmig aufbringen, immer im Uhrzeigersinn des Einschraubens.

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    2. Dichtpaste / Gewindedichtpaste

    Was ist das?
    Pastöse, meist weiße oder gelbliche Dichtmasse für Gewinde.

    Vorteile

    • Füllt Ungenauigkeiten im Gewinde gut aus
    • Sehr zuverlässig bei Wasserleitungen
    • Gute Wiederabdichtung auch nach Demontage

    Nachteile

    • Etwas teurer als PTFE-Band
    • Muss sparsam und gleichmäßig aufgetragen werden

    Praxis-Tipp:
    Paste auf beide Gewindeseiten dünn auftragen und Verschraubung ganz einschrauben.

    👉 Amazon-Link:
    https://amzn.to/4b9DnUZ

    3. Anaerobe Dichtstoffe (Gewinde-Formdichtung)

    Was ist das?
    Flüssiges Dichtmittel, das direkt auf das Metallgewinde aufgetragen wird und bei Sauerstoffabschluss (in der Verbindung) aushärtet.

    Vorteile

    • Keine Füllmaterialien wie Hanf/Band nötig
    • Hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit
    • Saubere, dauerhafte Abdichtung

    Nachteile

    • Oft etwas teurer
    • Aushärtezeit beachten (meist 15–60 Min.)

    Praxis-Tipp:
    Ideal für Installationen, die lange halten sollen und wo Hanf nicht mehr gewünscht ist.

    Wann lieber Hanf, wann besser andere Dichtmittel?

    SituationEmpfehlung
    Alte, unebene GewindeHanf oder anaerobe Dichtmasse
    Saubere, moderne RohrgewindePTFE-Band oder Dichtpaste
    Häufige DemontagePTFE-Band oder Paste
    Dauerhafte Installation ohne LeckrisikoAnaerobe Dichtstoffe

    Wichtig:
    Bei Trinkwasserleitungen nur zugelassene Materialien verwenden (DVGW/Ü-Marke).

    Typische Fehler bei Dichtmittelwahl

    • Zu viel Dichtmittel: Paste oder Band in Übermaß → kann ins Rohr gedrückt werden.
    • Falsche Reihenfolge beim Aufbringen: Beim PTFE-Band im falschen Drehsinn aufgewickelt.
    • Keine Berechnung der Gewindetiefe: Dichtmittel darf das Einschrauben nicht blockieren.
    • Ungeeignete Dichtpaste: Einige Pasten sind nicht für Trinkwasser zugelassen.

    Bezugsquellen für Dichtmittel und Stahlrohre

    1. Baumärkte & Fachhandel

    • Obi, Hornbach, Bauhaus – haben PTFE-Band, Dichtpaste & anaerobe Dichtmittel.
    • Fachgroßhandel Sanitär/Heizung – oft bessere Preise und Beratung.

    2. Online-Shops (Preis & Auswahl)

    (Hier stehen konkrete Shops / Plattformen, die du vergleichen kannst)

    • Heima24 (unser Partner)
    • Amazon / Ebay – große Auswahl, schnelle Lieferung
    • Contorion – Profi-Sortiment, gute Produktinfos
    • Reuter / Megabad – Sanitär- und Rohrbedarf

    3. Stahlrohre günstig kaufen

    Für Stahlrohre (Gewinde/Dimensionen):

    • Sanitär- und Heizungsfachhandel – große Auswahl, kompetente Beratung
    • Online-Händler für Rohre & Fittings
      • Online-Baumärkte (z. B. ManoMano, Würth Online)
      • Spezielle Rohrshops (z. B. Rohr24, Metallrohr24)
    • Schwarzmarkt für Bauholz & Metall (Plattformen)
      – gebraucht, aber oft günstig (Preis & Zustand prüfen!)

    Praxis-Tipp:
    Beim Kauf von Stahlrohren auf Maße, Gewindeart und Beschichtung achten (z. B. verzinkt vs. unlackiert).

    Checkliste: Dichtung bei Stahlrohren

    ✔ Gewinde checken (Zustand, Sauberkeit)
    ✔ Passendes Dichtmittel wählen
    ✔ Materialzulassung (Trinkwasser) prüfen
    ✔ Saubere, gleichmäßige Anwendung
    ✔ Übergänge ggf. nachziehen (nicht überdrehen)


    Abschluss & Diskussion

    Hoffe, das hilft dir weiter bei der Entscheidung, ob du Hanf ersetzen willst – und wo du Material günstig bekommst!

    Wie dichtest du Stahlrohre normalerweise ab?
    Welche Erfahrungen hast du mit PTFE-Band, Pasten oder anaeroben Dichtmitteln gemacht? Teile deine Tipps & Quellen! 👇

  • Mäuse im Haus – so wirst du sie im Altbau nachhaltig los (ohne Gift)

    • August von Erker
    • 25. Oktober 2025 um 23:14

    Mäuse im Haus gehören zu den häufigsten Problemen in älteren Gebäuden. Besonders im Altbau und Fachwerk treffen bauliche Gegebenheiten auf ideale Lebensbedingungen: offene Fugen, Hohlräume in Balkenlagen, Zwischenböden, Rohrdurchführungen, Kriechkeller oder nicht luftdicht getrennte Bereiche. Gelangen Mäuse erst einmal hinein, finden sie Wärme, Nahrung, Nistmaterial und ungestörte Laufwege. Das hat nichts mit „unsauber“ zu tun – sondern mit Bauphysik.

    Doch auch wenn der Ursprung sachlich erklärbar ist, bleibt das Problem ernst: Mäuse verursachen Hygienerisiken, Materialschäden, Geruchsprobleme und potenzielle Brandgefahr durch angenagte Kabel. Gleichzeitig vermehren sie sich rasant – eine einzige Maus kann pro Jahr über 40 Nachkommen haben. Wer also ein paar Laufspuren entdeckt, hat meist schon längst ein echtes Befallsproblem.

    In diesem Beitrag erfährst du:

    • warum Mäuse im Altbau so leicht eindringen
    • welche Methoden wirklich funktionieren
    • warum Gift mehr schadet als nutzt
    • wie du Schritt für Schritt vorgehst
    • was du im Fachwerk speziell beachten musst
    • welche Produkte sinnvoll sind
    • wie du neuen Befall verhinderst

    Warum gelangen Mäuse so leicht in Altbauten?

    Altbauten – insbesondere Fachwerk – bieten aus bautechnischen Gründen eine Vielzahl potenzieller Einstiegsmöglichkeiten:

    • Fugen zwischen Schwelle, Ständer und Riegel
    • Setzungsrisse im Sockelbereich
    • offene Rohr- und Kabeldurchgänge
    • ungeschützte Lichtschächte
    • Anschlussfugen von Anbauten
    • Balkenauflager in Außenwänden
    • offene Lüftungs-, Dielen- oder Fehlböden

    Da eine Maus bereits durch Öffnungen ab 8 mm passt, reichen kleine Spalten völlig aus. Fachwerk verschärft das Problem zusätzlich, da die Konstruktion aus Holz und Gefachen bauphysikalisch keine durchgehende Luftdichtheit bietet.

    Welche Schäden und Risiken sind zu erwarten?

    Mäuse sind nicht nur ein „Störfaktor“, sondern ein ernstzunehmendes Risiko für Gebäude und Gesundheit:

    Bauliche Risiken

    • angenagte Kabel → Brandgefahr
    • angenagte Dämmstoffe → Wärmebrücken / Schimmelrisiko
    • Nester in Hohlräumen → Feuchte und Geruchsentwicklung

    Hygienische Risiken

    • Kot und Urin auf Laufwegen
    • Keime, Parasiten, mögliche Übertragungsrisiken (Quelle: RKI)

    Geruchsprobleme

    • tote Tiere in Hohlräumen
    • penetranter Verwesungsgeruch über Wochen

    Wichtig:
    Eine unkontrollierte Mäusepopulation wächst rasant. Ein Mäusepaar kann über 40–60 Nachkommen pro Jahr hervorbringen. Wer zu lange wartet, bekommt ein exponentielles Problem.

    Damit ist klar:
    Wegschauen oder hoffen ist keine Option.
    Man braucht ein systematisches Vorgehen, keine Einzelmaßnahme.

    Warum Gift im Altbau meistens die schlechteste Lösung ist

    Viele Eigentümer greifen aus Frust oder Verzweiflung zu Rodentiziden. Im Altbau verschlimmert das Problem aber häufig die Situation. Die wichtigsten Gründe:

    • Verwesungsgeruch: Die Tiere sterben in Hohlräumen (Decken, Balkenfeldern, Gefachen). Der Gestank hält Wochen bis Monate.
    • Zweitvergiftung: Igel, Katzen, Greifvögel und sogar Hunde können sich vergiften (Quelle: NABU, BVL).
    • Zeitverzögerung: Mäuse sterben erst nach Stunden oder Tagen – sie verschwinden in Wandhohlräume → Kadaver nicht erreichbar.
    • keine Ursache behoben: Die Löcher bleiben → neue Mäuse kommen nach.
    • gesetzliche Einschränkungen: Rodentizide stehen unter der Biozid-Verordnung und dürfen eigentlich nur sachkundig angewendet werden.

    Gift ist daher keine nachhaltige Strategie, sondern maximal ein Notfallwerkzeug für Profis.

    Welche Methoden stehen zur Verfügung? (großer Vergleich inkl. Produktempfehlungen)

    MethodeWirksamkeitAufwandTierschutzGeeignet für
    Schlagfallen⭐⭐⭐⭐⭐mittel⭐schnellen Befall, Innenräume
    Lebendfallen⭐⭐⭐niedrig⭐⭐⭐⭐kleine Befallsherde
    Katzen⭐⭐⭐⭐hoch (langfristig)⭐⭐⭐⭐⭐präventiv / Hoflage
    Abdichten (Stahlwolle, Dichtmasse)⭐⭐⭐⭐⭐hoch⭐⭐⭐⭐⭐dauerhafte Lösung
    Ultraschallgeräte⭐⭐niedrig⭐⭐⭐⭐⭐Ergänzung, nicht alleinstehend
    Kammerjäger⭐⭐⭐⭐⭐gering⭐⭐starker Befall, Hohlräume
    Abschreckung⭐⭐niedrig⭐⭐⭐⭐⭐

    Checkliste – Sofortmaßnahmen

    ✅ Lebensmittel luftdicht verstauen
    ✅ 4–8 Fallen gleichzeitig einsetzen
    ✅ Köder mit hoher Attraktivität verwenden (Erdnussbutter/Nutella)
    ✅ Öffnungen mit Stahlwolle abdichten
    ✅ Tierfutter nicht offen stehen lassen
    ✅ Befall 1–2× wöchentlich kontrollieren
    ✅ Bei starkem Befall → Fachfirma hinzuziehen

    Hinweis für Fachwerkhäuser

    • Laufwege liegen oft entlang der Balken
    • Abdichtungen innen und außen prüfen
    • Sockel-, Keller- und Dachanschlüsse sind besonders relevant
    • Gefache und Hohlräume gezielt kontrollieren

    Prävention – so vermeidest du neuen Befall

    • Lebensmittel und Tierfutter konsequent verschließen
    • Zugänge nach Abdichtung regelmäßig kontrollieren
    • Außenbereiche (Kompost, Futterplätze) im Blick behalten
    • Monatliche Sichtkontrolle in Altbauten (Keller, Dachboden, Vorratsräume)

    💬 Frage an die Community

    • Welche Methoden haben bei euch dauerhaft funktioniert?
    • Nutzt jemand Ultraschall-Geräte und kann Erfahrungen teilen?
    • Gibt es Fachwerk-spezifische Tipps aus der Praxis?

    Teilt gerne eure Erfahrungen und Bilder – gerade bei Altbauten sind individuelle Lösungen besonders wertvoll.

  • Eure liebsten Lampen und Leuchten für den Altbau – Inspiration, Tipps & Bilder

    • August von Erker
    • 21. September 2025 um 17:43

    Der Altbau lebt von Atmosphäre. Hohe Decken, alte Türen, knarrende Dielen – aber ohne das richtige Licht fehlt oft das gewisse Etwas.

    In diesem Thread soll sich alles rund um Lampen, Leuchten und Lichtkonzepte drehen.
    Was habt ihr ausprobiert? Was funktioniert bei euch besonders gut – und was war vielleicht ein Fehlgriff?

    Altbau ist nicht gleich Altbau – und die Beleuchtung auch nicht:

    Egal ob:

    • Gründerzeitwohnung mit 3,60 m Deckenhöhe und Rosetten,
    • Reihenhaus aus den 30ern mit niedrigen Decken und kleinen Räumen,
    • Bauernhaus mit sichtbaren Deckenbalken,
    • Oder Stadtvilla mit Flügeltüren und großzügigem Grundriss –

    ...jede Altbau-Situation stellt eigene Herausforderungen an Lichtführung, Lampenhöhe und Design.

    Für welche Räume nutzt ihr welche Leuchten?

    Wohnzimmer:

    • Kronleuchter, opulente Pendelleuchten oder lieber viele indirekte Lichtquellen?
    • Wie löst ihr es mit Dimmbarkeit oder zonierter Beleuchtung?

    Esszimmer:

    • Tiefer hängende Leuchten über dem Tisch? Welche Maße & Abstände funktionieren?
    • Empfehlungen für blendfreies, gemütliches Licht?

    Küche:

    • Spot-Schienen, Unterbauleuchten oder klassische Deckenlampen?
    • Wer hat über Kücheninseln Pendelleuchten installiert?

    Flur & Treppenhaus:

    • Ideen für hohe Decken? Wer nutzt Sensorlicht oder Lichtbänder?
    • Funktional vs. dekorativ – wie ist eure Lösung?

    Bad:

    • Altbau-typisch oft klein oder mit Dachschräge – welche Leuchten funktionieren hier?
    • Was ist euer Trick für gutes Spiegellicht?

    Schlafzimmer:

    • Kombination aus Deckenleuchte, Wandlampen und Nachttischlicht?
    • Welche Lampen erzeugen bei euch „Hotelgefühl“?

    Stil-Fragen: Was passt zum Altbau?

    • Historisch passend: Messing, Glas, Opalglas, Keramik-Fassungen
      z. B. Fabriklampen, Jugendstil-Modelle, Berliner Messinglampen
    • Stilbruch modern: Minimalistische LED-Stäbe, Industrial-Design, Smart-Leuchten
    • DIY & Upcycling: Wer hat alte Lampen restauriert oder aus Flohmarktfunden etwas gebaut?
    • Technik trifft Stil: Welche Retro-Leuchten haben heute E27 + Smart-Home-Funktion?

    💬 Diskussionsanregung – Teilt eure Erfahrungen!

    • Welche Lampenmarken oder Shops könnt ihr empfehlen (z. B. Bolich, Nordlux, Westwing, Berliner Messinglampen)?
    • Wo kauft ihr am liebsten Vintage-Leuchten?
    • Wer hat Dimmer nachgerüstet oder smarte Steuerungen wie Philips Hue & Co. integriert?
    • Welche Leuchten wirken auf Bildern toll, sind aber in echt unpraktisch?


    📸 Bitte zeigt auch eure Lieblingsleuchten in Aktion!
    Ein Foto mit schöner Lichtstimmung im Raum sagt oft mehr als 100 Worte. Besonders interessiert: Kombinationen aus Alt & Neu!

    Fazit

    Beleuchtung im Altbau ist nicht nur funktional, sondern Teil des Gesamtkonzepts. Lasst uns diesen Thread nutzen, um Inspiration zu sammeln, Tipps auszutauschen und vielleicht sogar ein paar neue Wunschlampen zu entdecken. ✨

  • Fußbodenheizung im Altbau – Pro & Contra

    • August von Erker
    • 21. September 2025 um 17:35

    Immer mehr Altbau-Besitzer stehen früher oder später vor der Frage: Lohnt sich eine Fußbodenheizung im Altbau – oder nicht?
    Die Technik hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, und auch für ältere Gebäude gibt es mittlerweile verschiedenste Systeme zur Nachrüstung. Trotzdem ist das Thema nicht ganz ohne – sowohl technisch als auch finanziell.

    ✅ Mögliche Vorteile:

    • Gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum
    • Keine störenden Heizkörper – mehr Gestaltungsfreiheit
    • Angenehmes Laufgefühl, besonders in Bad und Schlafzimmer
    • Geringere Vorlauftemperatur – gut kombinierbar mit Wärmepumpen

    ❌ Mögliche Nachteile:

    • Hoher Aufwand bei Nachrüstung (Bodenaufbau, Dämmung, Estrich etc.)
    • Aufbauhöhe kann problematisch sein – vor allem bei niedrigen Decken
    • Verzögerte Reaktionszeiten beim Heizen
    • Teilweise sehr hohe Kosten für Material & Einbau

    💬 Fragen zur Diskussion:

    • Wer hat eine Fußbodenheizung im Altbau nachgerüstet? Wie aufwendig war es?
    • Welche Systeme (Nass, Trocken, Dünnschicht) wurden genutzt – und warum?
    • Wurde sogar in bestehenden Estrich gefräst?
    • Wie sieht es mit dem Energieverbrauch und dem Komfort im Alltag aus?
    • Welche Heizquellen funktionieren gut mit FBH im Altbau (Gas, WP, Pellet)?
    • Gibt es Probleme mit historischen Böden, Dielen oder denkmalgeschützten Objekten?

    📸 Bilder von euren Lösungen oder dem Aufbau sind sehr willkommen!
    Eure Erfahrungen helfen anderen enorm weiter – ob positive oder negative. Gerade bei Altbauten ist jede Sanierung ein bisschen anders.

    Wer mag, kann auch gerne konkrete Systeme, Produkte oder Firmen empfehlen – oder davor warnen. 😉

    Let’s go: Fußbodenheizung im Altbau – Top oder Flop?

  • Altbau-Geruch – wie werdet ihr ihn los?

    • August von Erker
    • 10. August 2025 um 14:56

    Wer schon einmal in einem älteren Haus gewohnt oder es saniert hat, kennt ihn wahrscheinlich: diesen typischen „Altbau- oder Kellergeruch“ 🫢.
    Er schleicht sich gerne durchs ganze Haus, besonders wenn Keller- und Wohnbereiche nicht voneinander getrennt sind.

    Ich habe schon viele Geschichten gehört – von frisch sanierten Räumen, in denen trotzdem noch dieser Geruch hängt, bis zu Häusern, bei denen er sich hartnäckig im Mauerwerk versteckt.
    Raumsprays, Duftkerzen oder ähnliche „Überdeckungs-Tricks“ 🕯️ helfen meist nur kurzfristig – oft macht es das Ganze sogar schlimmer.

    Mich interessiert:
    💡 Wie seid ihr diesen Geruch nachhaltig losgeworden?
    🔧 Habt ihr besondere Reinigungsmethoden, bauliche Maßnahmen oder Hausmittel, die wirklich helfen?

    Lasst uns eure besten Tipps und Erfahrungen sammeln – bestimmt können viele Altbau-Fans davon profitieren! 🙌

  • Die richtige Schutzausrüstung für dein Hausprojekt: Tipps und Empfehlungen

    • August von Erker
    • 24. November 2024 um 20:23

    Altbau Forum hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Artikel

    Die richtige Schutzausrüstung für dein Hausprojekt: Tipps und Empfehlungen

    Wenn du ein Hausprojekt startest, sei es Sanieren, Renovieren oder kleinere Bauarbeiten, ist die passende Schutzausrüstung essenziell. Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, um Verletzungen und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, welche Schutzausrüstung unverzichtbar ist und welche Marken oder Modelle sich bewährt haben.
    August von Erker
    24. November 2024 um 20:23

    Zitat
    Wenn du ein Hausprojekt startest, sei es Sanieren, Renovieren oder kleinere Bauarbeiten, ist die passende Schutzausrüstung essenziell. Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, um Verletzungen und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, welche Schutzausrüstung unverzichtbar ist und welche Marken oder Modelle sich bewährt haben.
  • Fachwerksarten

    • August von Erker
    • 29. Oktober 2023 um 15:10

    Jarvis Welche Arten von Fachwerksbauten gibt es?

  • Holzschindeln - Eine natürliche und nachhaltige Option für Ihr Dach

    • August von Erker
    • 3. September 2023 um 18:55

    Hallo liebe Forum-Mitglieder,

    heute möchte ich mit euch über Holzschindeln sprechen, eine interessante Alternative zu herkömmlichen Dachmaterialien. Holzschindeln sind eine natürliche und nachhaltige Option, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch viele Vorteile bietet.

    Aber was sind Holzschindeln überhaupt? Holzschindeln sind dünne, längliche Holzplatten, die speziell für die Verwendung als Dachmaterial hergestellt werden. Sie werden aus verschiedenen Holzarten wie Zedernholz, Eichenholz oder Kiefernholz hergestellt. Die Schindeln werden meistens in einer bestimmten Form und Größe geschnitten und können dann auf dem Dach angebracht werden.

    Einer der Hauptvorteile von Holzschindeln ist ihre natürliche Schönheit. Sie verleihen jedem Haus einen rustikalen Charme und fügen sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein. Die unterschiedlichen Holzarten bieten zudem eine Vielzahl von Farbnuancen und Texturen, so dass für jeden Geschmack das passende Material gefunden werden kann.

    Ein weiterer Vorteil von Holzschindeln ist ihre Haltbarkeit. Holzschindeln sind bekannt für ihre Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber verschiedenen Witterungsbedingungen. Mit der richtigen Pflege können sie Jahrzehnte lang halten und bieten somit eine langfristige Investition für Ihr Zuhause.

    Auch in puncto Energieeffizienz können Holzschindeln punkten. Holz ist ein natürlicher Isolator und bietet somit eine gute Wärmedämmung. Dadurch kann der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung reduziert werden, was sich langfristig positiv auf die Energiekosten auswirkt.

    Ein weiterer Aspekt, der für Holzschindeln spricht, ist ihre Nachhaltigkeit. Holz ist ein erneuerbarer Rohstoff und kann im Gegensatz zu anderen Dachmaterialien wie Beton oder Kunststoffen leicht recycelt oder wiederverwendet werden. Durch die Verwendung von Holzschindeln tragen wir also zur Reduzierung von Abfall und Umweltbelastung bei.

    Natürlich gibt es auch einige Punkte zu beachten, wenn man sich für Holzschindeln entscheidet. Regelmäßige Wartung und Pflege sind erforderlich, um die Haltbarkeit der Schindeln zu gewährleisten. Zudem sollte man darauf achten, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, um eine umweltfreundliche Option zu wählen.

    Insgesamt sind Holzschindeln eine attraktive Option für diejenigen, die ein naturnahes und nachhaltiges Dachmaterial suchen. Sie bieten nicht nur ästhetische Vorteile, sondern auch Langlebigkeit, Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit. Wenn Sie also auf der Suche nach einer Alternative zu herkömmlichen Dachmaterialien sind, sollten Sie Holzschindeln in Betracht ziehen.

    Was sind eure Erfahrungen mit Holzschindeln? Habt ihr Fragen oder weitere Informationen zu diesem Thema? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

    Hier findet ihr eine Übersicht über Hersteller und Handwerksfirmen für Schindeln bzw. Holzschindeln.

    • Holzschindeln und Schindeln vom Hersteller (weiss-holzschindeln.com)
    • http://www.schindelzentrum.de/

    Viele Grüße

  • Darf ich Vorstellen: Unser neuer Chatbot

    • August von Erker
    • 22. April 2023 um 15:14

    Jarvis Wie findest du deinen Namen?

  • Ökologische Innendämmung - Welche Materialien gibt es?

    • August von Erker
    • 19. April 2023 um 17:30

    Altbau Forum hat einen neuen Artikel veröffentlicht:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Zitat
    Als Heimwerker beschäftige ich mich immer wieder mit der Frage, wie man sein Zuhause effektiv dämmen kann. Auch die Verwendung ökologischer Materialien ist für mich ein wichtiger Aspekt. Eine Möglichkeit, diese beiden Ziele zu vereinen, ist die Innendämmung mit natürlichen Materialien.

    Eine Innendämmung kann eine gute Option sein, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist oder zu aufwändig wäre. Sie kann dazu beitragen, den Wärmeverlust zu reduzieren, Energiekosten zu sparen und das…
  • Darf ich Vorstellen: Unser neuer Chatbot

    • August von Erker
    • 19. April 2023 um 17:19

    Darf ich Vorstellen: Unser neuer Chatbot Jarvis

    Keine Angst, es wird nicht unheimlich:

    Es gibt nun auch einen Chatbot von ChatGPT in unserem Forum :)

    Ich erhoffe mir hauptsächlich etwas "Spaß" und "Abwechslung" in unserem Forum.

    Des Weiteren können einfache Fragen doch recht gut und zuverlässig beantworten werden.

    „Jarvis“ ist ein fortschrittlicher Chatbot, der auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert und darauf ausgelegt ist, den Forum-User auf einfache Weise bei verschiedenen Aufgaben und Anfragen zu helfen.

    Egal, ob es um die Suche nach Antworten auf alltägliche Fragen, kreative Geschichten oder komplexe Supportaufgaben geht - „Jarvis" ist ein effektiver und zuverlässiger Chatbot.

    Den Chatbot könnt ihr aktivieren, indem ihr ihn bei eurer Frage beim Namen erwähnt. Beispiel:

    Jarvis "Wie wird das Wetter heute?"

    Mal schauen wo die Reise hingeht und was für weitere Funktionen noch hinzukommen :)

  • Neues Erscheinungsbild - Teaserbild, Aufteilung etc

    • August von Erker
    • 8. Januar 2023 um 18:22

    Wir haben etwas an der Oberfläche gebastelt.

    In Zukunft wollen wir ansprechende Teaser-Bilder in den Kategorien anzeigen lassen.

    Des Weiteren wurde die Startseite / Dashboard etwas umgestaltet und wir haben eine Socialbox hinzugefügt.

  • Energieberater finden - die wichtigsten Anlaufstellen

    • August von Erker
    • 16. Oktober 2022 um 14:16
    Energieberater finden

    Heutzutage einen Energieberater zu finden gestaltet sich oftmals schwierig. Die meisten sind oft viele Monate im Voraus ausgebucht und man muss mit langen Wartezeiten rechnen.

    Kein geschützter Begriff

    Zudem ist der Begriff "Energieberater" nicht geschützt. Das heißt: es gibt keine standardisierte Ausbildung und fast jeder kann Energieberater werden. Bei Beauftragung sollte man immer die Qualifikation und Zertifikate beachten.

    Hier auf der Seite möchte wir ein paar Links auflisten, wo man überhaupt nach Energieberatern suchen kann.

    Links zu Expertensuche:

    Energieberatersuche - GIH Bundesverband

    Energie-Effizienz-Experten (EEE)

    Energieberatersuche - DEN e.V. (deutsches-energieberaternetzwerk.de)


    Anderweitige Anbieter:

    Ihr Energieexperte in München für Privat & Gewerbe (green-aktiv.de)

    MyHammer – der kostenlose Marktplatz für Handwerks-Leistungen (my-hammer.de)


    Habt ihr weitere Vorschläge?

  • Preussische Kappendecke richtig dämmen

    • August von Erker
    • 13. Oktober 2022 um 17:54

    Eine neue und interessante Frage aus unserer Facebook-Gruppe:

    Wie kann man eine gewölbte Decke (Kappendecke / preussische Decke) am sinnvollsten Dämmen?

    Dabei ist es erstmal nicht wichtig, ob es sich dabei um einen bewohnten Raum handelt oder lediglich um einen Kellerraum. In diesem Beitrag würde ich gerne alle möglichen Lösungsvorschläge sammeln.


    Weiterführende Links:

    Was ist eigentlich ... eine Preußische Kappendecke? (houzz.de)

    Welche Lösungsvorschläge kennt ihr? Was ist Stand der Technik?

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