Ziemlich weit oben auf der Liste:
Keine Handwerker aus der Verwandschaft oder dem Freundeskreis beschäftigen, und schon gar nicht auf Gefälligkeitsbasis. Warum, merkst du spätestens bei der ersten Reklamation.
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Ziemlich weit oben auf der Liste:
Keine Handwerker aus der Verwandschaft oder dem Freundeskreis beschäftigen, und schon gar nicht auf Gefälligkeitsbasis. Warum, merkst du spätestens bei der ersten Reklamation.
Ich bin weg von "Marke". Berufsbedingt habe/hatte ich viel mit Festo, Mirka ect. zu tun und war mit dem Preis/Leistungsverhältnis schon länger nicht mehr zufrieden.
Privat habe ich dadurch NoName im Einsatz. Meist vom Discounter oder Amazon. Bislang hat es alle meine Projekte überlebt. Rekordhalter ist mein großer 230err Einhell-Trennschleifer.
Vor 25 Jahren ist mir mein Bosch beim Dachdecken von der Rüstung gefallen. Samstag, kurz vor Ladenschluss. Bei Norma gab's dann einen Einhell mit zwei Trennscheiben gratis für 35€. Sollte eigentlich nur übers Wochenende halten, aber tut es bis heute. Mein Mörtelrührer und Betonmischer stammen aus Polen, Akkuschrauber und Schlagbohrer aus China. Bislang alle ohne Reklamation.
Ist das eventuell ein Natursteinsockel, der nachträglich verputzt wurde?
Da war dann nämlich die Feuchtigkeitssperre über dem Sockel. Und der Putz leitet jetzt die aufsteigende Feuchtigkeit nach oben.
Nur noch zu toppen von der DDR- (Un)Sitte, den Sockel mit Fliesen zu verkleiden. Dahinter wuchert meist das schönste Feuchtbiotop.
Ich hab welche in den Bädern. Allerdings würde ich beim nächsten Mal lieber elektrische Heizmatten nehmen, insbesondere in der Übergangszeit läuft sonst die Heizung nur für diese zwei kleinen Fußböden
Ehrlich gesagt, war dieser muffige Geruch nach der Renovierung vollständig verschwunden. Am meisten hat es in Räumen mit viel Holz gemüffelt. Da aber neue Fußböden und neuer Putz reingekommen sind, war es danach geruchsneutral.
Ich hatte das gleiche Problem. Mein Vorbesitzer hatte im Keller einen Waschkessel stehen, von den Trägern war nur noch Humus übrig. Ich hab die Decke komplett entfernt und eine Spannkeramikdecke eingebaut. Alles in Eigenleistung. Das macht natürlich Dreck und Arbeit, aber auch als Laie kannst du viel selber machen, eigentlich alles.
Gewölbe raus, Träger raus. (Gleich vor Ort in handliche Stücke flexen), Auflagen mauern, Spannkeramikträger einbringen, Steine einlegen, Gittermatte drüber, Beton drauf, fertig.
Wurde das Haus damals anstelle eines älteren gebaut? Und schon vorhandene Medien wir Wasser ect. Integriert? Ich habe ganz ähnliche Rohre im Keller liegen, allerdings von 1905.
Vermutlich wurde da irgendwann eine neue Leitung installiert, ohne die alte zurückzubauen. Dafür sprechen auch die KG Rohre in deiner Grube. Aber ohne das Gebäude zu kennen, ist alles Kaffeesatzleserei.
Genau so. Eine gerade Auflage schaffen, mit Beton befestigen, den Querbalken mit 3,4 Wandankern andübeln. Ist ja nur gegen das Abrutschen, die Hauptlast trägt die Wand.
Kannst natürlich auch auf Facebook fragen, der erste Kommentar wird sein : "Frag einen Statiker", danach weißt jemand zeigefingerwedelnd auf DIN VOB und die nötige Baugenehmigung hin, irgendwann wird dir geraten, es auf Asbest untersuchen zu lassen.![]()
Ich würde einen Querbalken auf die Bruchkante legen und diesen im Mauerwerk verankern. Und dort drauf die Balken. Hast du auch links die Möglichkeit, einen Balken als Auflage zu ziehen? Das sieht schöner aus als Balkenschuhe.
Ziemlich sicher Glaswolle. Die wird im Laufe der Zeit quittegelb. Zieh lieber Vollschutz an, das Zeug ist zwar nicht gesundheitsschädlich wie Asbest, juckt aber erbärmlich und tagelang auf der nackten Haut.
Ich würde anders ansetzen und einen Sickerschacht mit Tauchpumpe bauen.
Versuch mal mit Brennspiritus. Nimm dazu einen dunklen Lappen und wische (erstmal unterhalb oder an einer unauffälligen Stelle) in Maserrichtung des Holzes. Wenn sich der Lack nicht löst, sprich, der Lappen nicht weiß wird, kannst du es an den Flecken probieren. Wenn Spiritus nicht reicht, nimm Aceton. (Auch testen!) Die nächste härtere Gangart ist Universalverdünnung aus dem Baumarkt. Danach Nitroverdünnung.
Wenn die Fensterbretter richtig lackiert wurden, halten sie das aus. Aber immer vorsichtig testen und die Lösemittel nie direkt draufkippen bzw. einweichen lassen. Das geht garantiert schief.
Der Sockel meines Hauses besteht auch aus Sandsteinblöcken mit einer inneren Schicht aus Ziegelsteinen. Die sind auch ganz normal mit Kalk-Zementmörtel gemauert, hält schon 120 Jahre.
Bin gespannt, wie es angenommen wird.
Bild 3 sieht ja nicht gerade vertrauenserweckend aus. Sind die Balkenköpfe rausgefault/-brochen oder seid ihr da schon mitten beim Abriß?
Interessant wäre trotzdem, warum das Haus abgesackt ist.
Mein Haus hat mehrere Jahre nach der Elbeflut, bei der ich auch Wasser im Keller hatte, begonnen, sich 1-2 cm zu setzen. Jetzt ist aber wieder Ruhe.
Hast ja auch anscheinend viel Platz um das Gebäude herum....:)
15.000 qm.
Allerdings zu einem Zeitpunkt gekauft, wo Häuser und Land im Osten praktisch wertlos waren. Für den Preis würde ich heute wahrscheinlich nicht einmal 500 qm Bauland bekommen.
So, letzte Woche hatten wir die letzten "warmen" Tage ( nachts über Null) genutzt, um unser Jahresziel "Farbgebung Terrassenseite" abzuschließen. Gerade noch rechtzeitig, nach dem letzten Pinselstrich kam endgültig der Winter.
So sah mein Häuschen 1907 aus. Bei Kriegsende brannten leider der Dachstuhl und das komplette Obergeschoss ab, beim Wiederaufbau 1947 wurde auf solchen "Schnickschnack" wie den seitlichen Giebel verzichtet und ein einfaches Satteldach aufgesetzt.
Leider steht der Raumgewinn in keinem Verhältnis zu Aufwand und Kosten, also bleibt das jetzt auch so. Ist halt ein Teil der Geschichte des Hauses.