1. Startseite
  2. Forum
    1. Neue Themen
    2. Unerledigte Themen
  3. Ratgeber
  4. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  5. Projekte
  6. Shop
    1. Bestellungen
    2. Vertrag kündigen
    3. Abonnements
  7. Für Unternehmen
  8. Über uns
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Blog-Artikel
  • Produkte
  • Erweiterte Suche
  1. Abenteuer Altbau
  2. Forum
  3. Gebäudeteile & Konstruktion
  4. Keller

Effizienz Dämmung Kellerdecke

  • Bauernhaus
  • 1. März 2026 um 10:11
  • Erledigt

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden
  • Bauernhaus
    Altbau-Einsteiger
    Reaktionen
    2
    Punkte
    32
    Beiträge
    5
    • 1. März 2026 um 10:11
    • #1

    Hallo,

    ich habe ein altes Bauernhaus gekauft, das ich als Zweitwohnsitz nutze. Ich bin ganzjährig etwa eine Woche im Monat dort. In den beheizten Räumen wird es durchaus warm, aber der Boden über der Kellerdecke ist eiskalt. Keller heißt hier alter Stall im Erdgeschoß. Der muß offen und durchlüftet bleiben, kann also nicht vollisoliert werden. Eiskalt heißt 12° im Wohnzimmer, 5° im Flur. Die Kellerdecke muß eh teilweise saniert werden und der Handwerker meinte, man könne dort auch eine Isolierung anbringen. Ich wollte mich einmal nach Erfahrungen oder Fachmeinungen über Sinn und Unsinn der Dämmung einer Kellerdecke erkundigen. Es gibt hier nicht nur den finanziellen, sondern auch den organisatorischen Aspekt alles leer zu räumen. Ich bin ja nicht immer vor Ort und muß die Sachen auch irgendwo lagern.

    Man liest bei Websuchen, dass es durchaus einen Effekt gibt. Sowohl Heizkostenersparnis als auch Erhöhung der Bodentemperatur. Ist das realistisch? Lohnt sich der Aufwand. Mir geht es noch nicht mal um die Heizkosten, eher darum, dass der Fußboden wärmer wird. Da Wärme ja eigentlich nach oben steigt, frage ich mich, ob die Isolierung nach unten großen Effekt hat.

    Das Haus ist unbekannten Alters, mindestens 200 Jahre sagte die alte Frau, die es mir verkauft hat. Es ist sehr massiv, mit 60cm dicken Wänden. Aber eben nicht isoliert. Eine Seite steht im Hang, wobei dort die Kellerdecke, soweit ich das sehe, etwas unter Bodeniveau liegt. An einer Hausseite ist der Keller also mit dem Erdreich verbunden. Ich weiß auch nicht, ob die Isolierung gegen die Umgebungsluft wirklich wirksam ist oder ob die direkte Ableitung von Wärme über den Kontakt zum Hang eine Isolierung gegen die Kellerluft unwirksam macht.


    Ciao

    Tassilo

  • Dominic
    Administrator
    Reaktionen
    13
    Punkte
    993
    Trophäen
    3
    Beiträge
    128
    Blog-Artikel
    2
    • 1. März 2026 um 11:35
    • #2

    Hi Bauernhaus / Tassilo und willkommen bei uns.

    Zitat von Bauernhaus

    Da Wärme ja eigentlich nach oben steigt, frage ich mich, ob die Isolierung nach unten großen Effekt hat.

    Dadurch das der Keller unbeheizt und unisoliert ist, wird die Kellerdecke OHNE Isolierung direkt auskühlen. Mit der Isolierung merkst du deutlich das der Boden oben wärmer ist.

    Zitat von Bauernhaus

    Die Kellerdecke muß eh teilweise saniert werden und der Handwerker meinte, man könne dort auch eine Isolierung anbringen.

    Ja das sehe ich auch so wie der Handwerker...wenn die Decke eh angepackt werden muss, muss auch der Keller geräumt werden. Dann würde ich immer die Decke mit isolieren.

    Welche Kellertür ist denn verbaut? Wir haben ein ähnlichen Zustand und nachdem wir die Zugangstüre schon mal erneuert haben, wurde es deutlich besser. Als nächstes möchte ich ich bei mir ebenfalls die Isolierung anbringen. Ich habe eher das Problem mit der Raumhöhe.

    Aber sinnvoll ist eine Kellerdeckendämmung immer..vor allem da es mit relativ kleinem Geld eine große Wirkung hat.

    VG

    Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam einer, der wusste das nicht und es einfach gemacht.

  • Bauernhaus
    Altbau-Einsteiger
    Reaktionen
    2
    Punkte
    32
    Beiträge
    5
    • 1. März 2026 um 15:01
    • #3

    Hi Domi,

    danke für Deine Einschätzung.

    Die alte zweiflügelie Stalltür ist zwar massiv, hat aber natürlich deutliche Ritzen zwischen den Flügeln und an der Zarge. Der Keller muß jedoch gut durchlüftet werden. Es gibt auch ein unverglastet Fenster. Ich traue mich nicht recht, den Keller vollständig zu isolieren, da ich damit auch die Durchlüftung stören würde. Es dringt vom Hügel recht viel Wasser bei Regen in den Keller ein, der durch eine Art interne Drainage abgeführt wird. Ich öffne zum Querlüften ständig die Tür und ein Fenster. Damit ist der Keller/Stall ziemlich trocken. Dort wurde dann auch jahrzehntelang Brennholz gelagert - zu meiner großen Verwunderung hat das funktioniert. Und ich mache das jetzt auch wieder. Daher ist nur die Dämmung der Decke eine vernünftige Option. Wenn sich das tatsächlich lohnt, werde ich wohl gleich die große Aktion machen. Die Raumhöhe ist auch bei mir ein Problem. Der Handwerker meinte, maximal 8cm Dämmung. Ich habe den auch deutlich auf das vom Hügel her eindrigende Wasser hingewiesen, aber er sagte, er könne das entsprechend machen. Der kommt aus dem Dorf und arbeitet seit über 50 Jahren an solchen Häusern. Ich muß dann einfach mal darauf vertrauen, dass er weiß, was er macht.


    Ciao

    Tassilo

  • Lehman
    Altbau-Einsteiger
    Reaktionen
    1
    Punkte
    36
    Beiträge
    6
    • 23. Mai 2026 um 12:49
    • #4

    Hi Bauernhaus , wie ist dein Stand mit der Kellerdecke? Wie hast du es gelöst?

  • Bauernhaus
    Altbau-Einsteiger
    Reaktionen
    2
    Punkte
    32
    Beiträge
    5
    • 23. Mai 2026 um 12:54
    • #5

    Hi, die Maßnahme wurde noch nicht durchgeführt. Das soll im Juni/Juli passieren. Ich vermute 8cm Dämmung. Da ich den lokalen Handwerker wenn es hoch kommt zu 50% verstehe, weiß ich nicht wie gut ich Feedback geben kann. Der injiziert auch was gegen Rost in den Trägern. Ich lasse den einfach machen, der ist Profi

  • Bauernhaus
    Altbau-Einsteiger
    Reaktionen
    2
    Punkte
    32
    Beiträge
    5
    • 23. Mai 2026 um 12:56
    • #6

    Das Interessante ist, dass 2 Räume regelrecht nass sind, weil die im Hang stehen. Er sagte aber, er könne auch diese Decken renovieren. Der macht das seit über 50 Jahren in solchen Häusern. Ich denke, er wird es dann schon wissen

  • Lehman
    Altbau-Einsteiger
    Reaktionen
    1
    Punkte
    36
    Beiträge
    6
    • 23. Mai 2026 um 13:12
    • #7

    Ah ok, ja würde mich evtl. über ein paar Bilder freuen. Wünsche gutes gelingen.

  • Sachverstandand am Bau
    Mörtelmischer
    Reaktionen
    15
    Punkte
    145
    Trophäen
    2
    Beiträge
    18
    • 10. Juni 2026 um 18:47
    • #8

    Aus meiner Sicht lohnt es sich in Ihrem Fall durchaus, über eine Kellerdeckendämmung nachzudenken. Allerdings würde ich vor einer Entscheidung zunächst den genauen Aufbau der Konstruktion prüfen lassen. Nach Ihrer Beschreibung handelt es sich nicht um einen klassischen Keller, sondern um einen ehemaligen Stallbereich unter den Wohnräumen. Solche Bereiche sind oft dauerhaft kühl und gut durchlüftet, was grundsätzlich auch so bleiben sollte.

    Die Annahme, dass Wärme nur nach oben steigt, hält sich zwar hartnäckig, ist bauphysikalisch aber nicht ganz richtig. Warme Luft steigt zwar auf, Wärme fließt jedoch immer vom warmen zum kalten Bereich. Wenn Ihr Wohnzimmerboden im Winter nur etwa 12 °C und der Flurboden sogar nur 5 °C erreicht, dann verlieren Sie über die Kellerdecke tatsächlich erhebliche Mengen Wärme. Das spüren Sie vor allem über kalte Füße und eine unangenehme Strahlungskälte. Viele Bewohner empfinden einen Raum mit warmen Wänden und kaltem Fußboden trotz ausreichender Lufttemperatur als ungemütlich.

    Eine Kellerdeckendämmung reduziert diesen Wärmeverlust. Der größte Effekt ist häufig nicht einmal die Heizkostenersparnis, sondern die deutlich höhere Oberflächentemperatur des Fußbodens. In vielen Fällen steigt die Bodentemperatur um mehrere Grad an, was den Wohnkomfort erheblich verbessert. Gerade bei Gebäuden, die nur zeitweise genutzt werden, wird dieser Effekt oft stärker wahrgenommen als die eigentliche Energieeinsparung.

    Allerdings gibt es bei einem über 200 Jahre alten Bauernhaus einige Punkte, die ich vorher untersuchen würde. Wichtig wäre zu wissen, wie die Kellerdecke aufgebaut ist. Handelt es sich um eine Holzbalkendecke, eine Kappendecke oder eine massive Gewölbekonstruktion? Ebenso wichtig ist die Feuchtesituation. Da eine Gebäudeseite im Hang steht, sollte geprüft werden, ob Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Konstruktion gelangt. Bei historischen Gebäuden spielen außerdem Schadsalze, Feuchtewanderungen und die Austrocknungsfähigkeit der Baustoffe eine Rolle.

    Der Kontakt zum Hang macht die Dämmung übrigens nicht automatisch wirkungslos. Natürlich wird über die erdberührten Bauteile weiterhin Wärme abgeführt. Dennoch ist die Kellerdecke meist eine der größten Verlustflächen, weil sie unmittelbar zwischen dem beheizten Wohnraum und dem kalten Stallbereich liegt. Deshalb kann eine Dämmung dort trotz Hanglage sehr sinnvoll sein.

    Aus meiner Erfahrung in der Altbausanierung gehört die Kellerdeckendämmung häufig zu den wirtschaftlichsten Maßnahmen überhaupt. Sie ist meist deutlich weniger risikobehaftet als eine Fassadendämmung und verändert die historische Bausubstanz wesentlich weniger. Gerade wenn der Boden heute als unangenehm kalt empfunden wird, würde ich den Nutzen eher beim Wohnkomfort als bei der reinen Heizkostenersparnis sehen.

    Bevor Sie jedoch alles ausräumen und investieren, würde ich mir den Deckenaufbau, die Feuchtesituation und den Zustand der Konstruktion genau ansehen. Bei einem über 200 Jahre alten Bauernhaus gilt mehr denn je: Erst Bestandsaufnahme, dann Sanierung. Danach lässt sich deutlich besser beurteilen, welche Dämmung sinnvoll ist und welche Risiken vermieden werden sollten.

  • Bauernhaus
    Altbau-Einsteiger
    Reaktionen
    2
    Punkte
    32
    Beiträge
    5
    • 10. Juni 2026 um 19:30
    • #9

    Vielen Dank für die inhaltliche Einschätzung und den Hinweis auf mögliche Schwierigkeiten. In Bezug auf Kosten und Komfort sehe ich es genau so. Die Füße sind immer kalt. Und mehr könnte ich zum Beispiel in der Küche gar nicht heizen. Neben dem Ofen ist es im T Shirt zu warm. Es geht gar nicht um eine Kostenersparnis. In Bezug auf den Bau-Zustand des Kellers. Es ist massiver „Stein“. Ich denke Beton in 2 Räumen. In anderen Gewölben ein Mix aus Naturstein, Beton und Ziegeln. Im Beton sind Eisenelemente. Der Handwerker möchte per Injektion vor Rost schützen vor der weiteren Isolierung. Mich hat das mit der Feuchtigkeit ehrlich gesagt auch gewundert. Ich habe ihn deutlich auf den intensiven Feuchtigkeitseintrag hingewiesen. Der macht das seit über 50 Jahren und hier ist quasi jedes 2. Haus so. Er meinte, er könne das irgendwie machen. Ich vertraue jetzt mal darauf, dass er weiß was er macht.

Letzte Artikel

Mit Klimaanlage heizen bei Minusgraden: Der umfassende Ratgeber

Moderne Split-Klimaanlagen können bei Minusgraden als Luft-Luft-Wärmepumpe heizen, wenn Gerät, Gebäude und Wärmebedarf dafür geeignet sind.
August von Erker
31. August 2026 um 17:33
0

Alte Holzklappläden restaurieren: Abschleifen, abbeizen oder überstreichen?

Alte Holzklappläden gehören zu den Bauteilen, die den Charakter eines Altbaus besonders stark prägen. Abblätternde Farbe, verwitterte Oberflächen oder kleinere Holzschäden bedeuten jedoch nicht automatisch, dass die Läden ersetzt werden müssen. Häufig lassen sie sich mit überschaubarem Aufwand erhalten.

Entscheidend ist, den vorhandenen Anstrich und das Holz vor Beginn der Arbeiten gründlich zu untersuchen. In diesem Ratgeber erfährst Du, wann Anschleifen ausreicht, wann alte Farbschichten abgebeizt werden sollten und wie morsche Stellen fachgerecht repariert werden.
Dominic
5. August 2026 um 20:25
0

Sanierputz – Wundermittel oder Zeitbombe? Was passiert wirklich mit der Feuchtigkeit im historischen Mauerwerk?

Sanierputz gilt als bewährte Lösung für feuchte und salzbelastete Wände. Doch kann er die Feuchtigkeit im Mauerwerk tatsächlich dauerhaft beseitigen – oder sorgt er lediglich dafür, dass die Wand oberflächlich trockener aussieht? In diesem Artikel erfährst Du, wie Sanierputz wirklich funktioniert, welche Grenzen er hat und warum die Ursachen der Feuchtigkeit immer im Mittelpunkt einer nachhaltigen Altbausanierung stehen sollten.
Sachverstandand am Bau
21. Juli 2026 um 08:19
0

Denkmalgerecht Energie sparen: Fenster, Türen und Anschlussdetails ohne Fassadenveränderung

Praktische, reversible Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Fenstern, Türen und Anschlussdetails in denkmalgeschützten Altbauten — ohne Fassade zu verändern. Tipps zu Dichtungen, Sekundärverglasung, Bauphysik, Lüftung und Genehmigungen.
August von Erker
14. Juli 2026 um 09:28
0

Altbau & Fachwerk: Dämmung, Förderung und Sanierung – Wochen-Update (Stand 2. Juli 2026)

Wöchentliche Übersicht zu Dämmung, Förderänderungen und bauphysikalischen Fallstricken für Altbau- und Fachwerkprojekte. Enthält Updates zu Effizienzhaus‑55, Innendämmungs‑Sonderregel, BAFA‑Zuschuss, iSFP‑Änderungen und KfW‑Konditionen (Stand: 2. Juli 2026).
August von Erker
3. Juli 2026 um 00:39
0
Es wurden keine Einträge gefunden.

Neueste Artikel

  • Mit Klimaanlage heizen bei Minusgraden: Der umfassende Ratgeber

    August von Erker
    31. August 2026 um 17:33
  • Alte Holzklappläden restaurieren: Abschleifen, abbeizen oder überstreichen?

    Dominic
    5. August 2026 um 20:25
  • Sanierputz – Wundermittel oder Zeitbombe? Was passiert wirklich mit der Feuchtigkeit im historischen Mauerwerk?

    Sachverstandand am Bau
    21. Juli 2026 um 08:19
  • Denkmalgerecht Energie sparen: Fenster, Türen und Anschlussdetails ohne Fassadenveränderung

    August von Erker
    14. Juli 2026 um 09:28
  • Altbau & Fachwerk: Dämmung, Förderung und Sanierung – Wochen-Update (Stand 2. Juli 2026)

    August von Erker
    3. Juli 2026 um 00:39

Neueste Mitglieder

  1. Wasiem Afifi

    3. September 2026 um 15:30
  2. kim

    30. August 2026 um 10:23
  3. DianaS

    23. August 2026 um 10:03
  4. reinhard400

    17. August 2026 um 15:46
  5. Nachtfliegerin

    31. Juli 2026 um 15:11

Aktuelle Themen

  1. Mit Klimaanlage heizen bei Minusgraden: Der umfassende Ratgeber

    August von Erker
    31. August 2026 um 17:33

Statistiken

Themen
156
Beiträge
356
Blog-Artikel
2
Mitglieder
220
Meiste Benutzer online
7
Neuestes Mitglied
Wasiem Afifi

Partner

Tags

  • Kellerdecke dämmen
  1. Kontakt
  2. Impressum
  3. Datenschutzerklärung
  4. Vertrag widerrufen
  5. Kooperationen
  6. * = Affiliate-Links
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.6
Stil: ArcticFox von SoftCreatR.dev
Abenteuer Altbau in der WSC-Connect App bei Google Play
Abenteuer Altbau in der WSC-Connect App im App Store
Download