Hauswirtschaftsraum Heizung

Die Heizung im Altbau – Das Herzstück unserer Wärmeproduktion

In diesem Beitrag möchte ich euch alle Details zu unser Heizung im Altbau mitteilen. Von der Idee über die Umbaumaßnahme bis hin zum Einbinden der Solarkollektoren – Hier findet ihr Infos, Tipps und Erfahrungswerte.

Meine Ursprünglichen Anforderungen an die Heizung

Auch bei der Heizung hatte ich vor dem Umbau einige Ideen und Punkte, die ich gerne bei der Heizung bzw. Sanitär mit einbringen wollte. Hier habe ich mir Anregungen bei Google geholt und mir diverse Heizsysteme angeschaut.

Hier meine ursprüngliche Ideen:

  • Effiziente Gas-Brennwertheizung
  • Anbindung an vorhandenen Schornstein in dem Hauswirtschaftsraum
  • Kopplung mit Warmwasserspeicher und Solarthermie
  • Kopplung der Photovoltaikanlage (evtl. später)
  • Komplett neue Heizkörper im ganzen Haus
  • Komplett neue Heizungsrohre in jeden Raum
  • smarte Regler am Heizkörper und Regelung per App  (z.B. mit Homematic IP oder Tado°)
  • Wasserspeicher / Puffer separat im Keller (Technikraum)
  • Brunnenanbindung für die Toiletten und Gartenbewässerung
  • Die vorhandene Heizkörpernische ausmauern.
  • Vorbereitung für evtl. Nutzung der Scheunen / späterer Wohnraum

Welche Heizung für den Altbau?

Folgende Heizmethoden habe ich mir genauer angeschaut:

  • Gas-Brennwert
  • Pellet
  • Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe wie sie bei meinem Elternhaus installiert war, kam nicht in Frage. Hier haben wir zu schlechte Erfahrungen gesammelt (laut, hohe Stromkosten, falsche Auslegung etc.). Meiner Meinung nach ist dies auch das falsche System bei einem Altbau.

Die Pelletheizung wäre eigentlich mein erster Gedanke, denn ich aber leider anhand den Kosten und der schnellen Entscheidung nicht weiter verfolgt habe. Hier hätten wir einen Kellerraum als Pelletlager umfunktionieren (Platz wäre vorhanden gewesen) und auch eine Art Automatisierung realisieren müssen..wenn dann soll der Brennkessel auch mittels Förderschnecke etc. ohne weitere Arbeiten befüllt werden. Die erheblichen Mehrkosten und Aufwand haben mich erstmal abgeschreckt und unser Heizungsbauer hat uns ein effizientes Gas-Brennwertgerät empfohlen. Da bereits ein Gasanschluss vorhanden ist, konnte ich diesen auch weiterhin nutzen.

Gas-Brennwertgerät von Buderus

Nach der sehr guten Beratung von unserem Fachmann, haben wir uns für eine Gas-Brennwertheizung von Buderus entschieden: Logamax plus GB192 inkl. einem 160L Wasserspeicher.

Das Gerät hat folgende Produkteigenschaften, die für mich interessant sind:

  • 25kW Leistung bei einem Wirkungsgrad/Effizienz von 94%
  • internet-ready und smart-home-fähig
  • optisch sehr unauffällig und ansprechend

Das Gerät ist an der Wand in unserem Hauswirtschaftsraum montiert. Dort war bereits die alte Gasheizung montiert und es gibt einen Schornstein, der nur für die Abgase genutzt werden kann.
Leider haben wir hier nur einen 160L Wasserspeicher montiert….das heißt, die späteren Solarkollektoren können nicht wirklich für die Unterstützung der Heizung mitbenutzt werden sondern dienen lediglich dem Warmwasser.

Solarthermie

Im Juni 2020 haben wir uns im Zuge der Dachsanierung dazu entschieden, zwei Solarkollektoren auf der Gaube zu installieren. Wir haben zum Glück damals bei der Kernsanierung einen stillgelegten Schornstein dazu nutzen können, die notwendigen Solarleitungen schon zu verlegen und vorzubereiten. Die Regelung befindet sich ebenfalls im Technikraum.

Neue Heizkörper und neue Heizungsrohre

Im ganzen Haus mussten komplett neue Heizkörper angebracht und neue Rohre verlegt werden. Es gab damals nur im Erdgeschoss Heizkörper – im 1.OG und im Dachgeschoss wurde mit Nachtspeicheröfen geheizt.

Fazit

Aktuell sind wir mit dem Gas-Brennwertkessel sehr zufrieden. Dieser arbeitet sehr effizient und die Wärme ist schnell in den Räumen. Allerdings würde ich evtl. bei einem weiterem Altbau-Umbau das Thema “regenerative Heizung” genauer Betrachten und die Pelletheizung vermutlich bevorzugen um in Zukunft von den fossilen Brennstoffen weg zu kommen.

Über den Autor

Dominic

Blogger & Hobby-Handwerker aus Leidenschaft.
Familienmensch und Do-Gooder der gerne die Erfahrungen aus dem Altbau-Umbau mit euch teilen möchte.

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